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Julierpass: Verkehr, aktuelle Lage & Infos

Der Julier verbindet Savognin (GR) mit Silvaplana (GR) / 2'284 m ü. M.
 
 

Der Julierpass verbindet das Oberhalbstein mit dem Engadin und zählt zu den wichtigsten Alpenübergängen Graubündens. Die gut ausgebaute Passstrasse ist ganzjährig geöffnet und bekannt für ihre weiten Kurven, offenen Landschaften und eindrucksvollen Hochgebirgspanoramen. Auf der Passhöhe treffen alpine Weite, kulturelle Akzente wie der Rote Turm und vielfältige Freizeitmöglichkeiten aufeinander. Ob mit Auto, Motorrad, Velo oder zu Fuss – der Julierpass ist ein vielseitiges Ziel Naturerlebnis und Entdeckungen in den Bündner Alpen.

Was Sie auf der Julier-Passhöhe erwartet

Eckdaten

  • Höhe: 2'284 m ü. M.
  • Ganzjährig geöffnet (witterungsbedingte Einschränkungen und Kettenpflicht möglich)
  • Max. Steigung: ca. 8 %
  • Streckenlänge (Savognin–Silvaplana): ca. 42 km
  • Belag: Asphalt
  • Schwierigkeit (Einschätzung) – 🏍️ 3/5 | 🚴 3/5 | 🚐 2/5

Erleben

  • Roter Turm (Kunstprojekt): Der markante Turm dient als kultureller Ort für Kunst, Musik und Begegnung und setzt bewusst einen Kontrast zur Weite und Ruhe des Passes.
  • Lai da Marmorera: Der Marmorerasee liegt auf der Südseite des Julierpasses in Richtung Engadin, kurz nach der Passhöhe. Der türkisfarbene Stausee ist ein markanter Blickfang entlang der Passstrasse und lädt zu Spaziergängen, kurzen Pausen und zum Innehalten inmitten der alpinen Landschaft ein.
  • Seenlandschaft um Silvaplana
Lai da Marmorera
Laj da Marmorera
 
 

Essen und Übernachten

  • Ospizio La VedutaZimmer & Restaurant
  • Der Kiosk-Julier: Der Kiosk ist ein beliebter Rast- und Treffpunkt für Reisende, Postauto-Gäste, Velofahrer und Motorradfahrer auf der Passroute zwischen Chur/Lenzerheide und St. Moritz. Er bietet kleine Snacks, Getränke und eine einfache Verpflegung, ideal für eine kurze Pause.

Julierpass - Rote Turm
Julierpass. Rote Turm
 
Julierpass, Passstrasse
Julierpass, Passstrasse

Mit dem Fahrzeug über den Julierpass – das müssen Sie wissen

Auto, Camper & Wohnmobile >>

Sichere Linien, winterdienstlich gut betreut; auch bei Schneefall oft befahrbar.

Motorrad >>

Gleichmässiger Kurvenrhythmus – angenehm auch für weniger geübte Fahrerinnen und Fahrer.

Velofahren am Julierpass >>

  • Die gut ausgebaute, breite Strasse des Julierpasses nimmt trotz hohen Verkehrs viel Spannung aus dem Miteinander von Auto- und Veloverkehr und macht Überholen problemlos möglich. Dadurch eignet sich der Pass – im Gegensatz zu schmaleren Routen wie dem Splügen – auch gut für eine Befahrung mit dem Velo, insbesondere über die lange Nordrampe. 

>> Ausführliche Informationen zum Julierpass für Velofahrende 

Wandern am Julier >> 

  • Rund um den Pass laden zahlreiche Wander- und Bikerouten dazu ein, die eindrucksvolle Landschaft aktiv zu entdecken. Vom Julierhospiz "La Veduta" aus starten abwechslungsreiche Touren sowie Wanderungen zum klaren Bergsee Leg Grevasalvas.

ÖV-Verbindungen zum Malojapass >> 

Unterwegs über den Julierpass?  Mit der TCS App bleiben Sie über die Verkehrslage informiert

Abonnieren Sie die Push-Benachrichtigungen zum Julierpass in der TCS-App und erhalten Sie aktuelle Infos zu Verkehr, Strassenzustand und Sperrungen.

Geschichte der Julierpass

Der Julierpass verbindet das Oberhalbstein (bei Bivio) mit dem Oberengadin (bei Silvaplana). Bereits in der Bronzezeit lässt sich Handel über den Alpenübergang nachweisen. Im Römer-Zeitalter existierte über ihn vermutlich eine wichtige Route – Grabungen zeigen römische Strassenreste und ein Heiligtum auf der Passhöhe. Im Mittelalter verlor der Julierpass an Bedeutung zugunsten des steileren, aber kürzeren Septimerpass. Erst im 19. Jahrhundert wurde über den Julierpass wieder eine grosse Strasse gebaut (1820-26); 1903 wurde die Eisenbahnlinie eröffnet, wodurch der Pass fürs Transportwesen kaum mehr zentral war. Ab 1923 wurde die Strasse für den Autoverkehr saniert und erhielt als eine der ersten Alpenpässe einen Asphaltbelag. Heute bleibt der Julierpass der wichtigste nördliche Zugang ins Engadin.

Berninapass Glacier Express
Überreste des im 3. Jahrhundert errichteten Orientierungspunkts auf der Passhöhe, in der Nähe eines Heiligtums. Von Johann Melchior Füssli nach einem Entwurf von Johann Jakob Scheuchzer gestochene Tafel, von diesem in seiner Natur-Historie des Schweitzerlandes 1716 veröffentlicht (Schweizerische Nationalbibliothek).
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