Lebensmittel-Infektionen vermeiden

Über die Feiertage häufen sich die Fälle von Durchfallerkrankungen. Auslöser ist oft die unsachgemässe Zubereitung von Lebensmitteln.


Mit dem Beachten von einfachen Regeln lässt sich das Risiko einer Erkrankung erheblich vermindern. Zusammen mit dem Verband der Kantonschemiker und Kantonschemikerinnen der Schweiz (VKCS) ruft das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) deshalb verschiedene Hygienetipps für den sicheren Genuss in Erinnerung.

Rohe Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel, Eier, Fisch und Meeresfrüchte können mit schädlichen Keimen belastet sein. Während der Festtage ist vor allem die unsachgemässe Zubereitung von Fleischfondue der häufigste Auslöser für die Durchfallkrankheit Campylobacteriose. Auch antibiotikaresistente Keime können bei unsachgemässer Handhabung von Lebensmitteln auf den Menschen übergehen.

Das Risiko einer Infektion lässt sich aber durch einfache Massnahmen erheblich vermindern. Wer richtig zubereitet, kann sicher geniessen. Das BLV und der VKCS empfehlen deshalb, bei der Zubereitung von Gerichten im Allgemeinen und von Fleischfondue im Besonderen folgende Hygieneregeln zu beachten.

Richtig trennen

  • Für Fleisch und für die übrigen Lebensmittel immer separate Schneidbretter, Küchenutensilien sowie Teller verwenden. 
  • Beim Essen immer zwei Teller benutzen: einen für das rohe Fleisch sowie einen für das gekochte Fleisch, die Beilagen und Saucen. Das rohe Fleisch darf nicht mit anderen rohen oder genussfertigen Speisen - etwa Beilagen oder Salat - in Berührung kommen. 
  • Tropfsaft von frischem oder aufgetautem Fleisch darf nicht in Kontakt mit rohen oder genussfertigen Speisen kommen. 

Richtig erhitzen

Fleisch, vor allem Geflügel, immer gut durchgaren. Es darf innen nicht mehr roh sein.

Jährlich zehn Millionen Franken für die Behandlungen

Jährlich werden in der Schweiz dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) bis zu 10 000 Fälle von Lebensmittelinfektionen gemeldet. 7 000 – 8 000 davon sind Campylobacterinfektionen. Betroffene leiden an schwerem Durchfall, oft in Kombination mit Unterbauchkrämpfen und Fieber. Die Kosten für die Behandlungen belaufen sich auf rund zehn Millionen Franken im Jahr.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit BAG.


Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: mdtcsch

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