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I-Size 40-105 cm: Die Testergebnisse

I-Size 40-105 cm

Tipps des TCS

Vor dem Kauf eines Kindersitzes sollten sich Eltern über das Angebot informieren, dabei helfen die Ergebnisse dieses Kindersitztests und auch die der Vorjahre. Die Ergebnisse seit 2020 sind direkt mit den aktuellen Ergebnissen vergleichbar, alle seit 2015 gut und befriedigend bewertete Sitze können immer noch empfohlen werden.
Nicht jeder Kindersitz passt gleich gut in alle Autos und auch die persönlichen Vorlieben von Eltern und Kindern unterscheiden sich. Deshalb sollte der Kauf eines Kindersitzes nicht „blind“ erfolgen. Vielmehr sollten das eigene Fahrzeug und das Kind mit zum Geschäft genommen werden, um die zur Auswahl stehenden Modelle vor dem Kauf ausprobieren zu können:

  • Der Kindersitz muss sich möglichst stramm und standsicher im Fahrzeug einbauen lassen. Vor allem bei älteren Fahrzeugen können z. B. lange Gurtschlossbefestigungen dazu führen, dass sich manche Kindersitzmodelle nicht stabil anschnallen lassen.
  • Um eine optimale Rückhaltung zu gewährleisten, ist darauf zu achten, dass Gurte möglichst geradlinig verlaufen und keine Falten werfen.
  • Insbesondere bei Babyschalen sollte geprüft werden, ob die Gurtlänge im Fahrzeug ausreicht, um den Sitz sicher anschnallen zu können. Ist der Gurt zu kurz für eine herkömmliche Babyschale, lässt sich eventuell eine Schale mit separater Basis montieren.
  • Bei Sitzerhöhungen mit Rückenlehne kommt es teilweise vor, dass sich der Gurt nicht mehr selbständig aufrollt, wenn sich das Kind nach vorne beugt. Ist dies der Fall, sollte man einen anderen Kindersitz ausprobieren, bei dem die Position der Schultergurtführung besser zur Gurtgeometrie des Autos passt.
  • Kindersitzmodelle mit semi-universaler Zulassung (z. B. Kindersitze mit Stützfuss) können nicht in allen Autos montiert werden. Diesen Produkten liegt eine Typen Liste bei, anhand der man überprüfen kann, ob der Sitz im eigenen Fahrzeug verwendet werden darf.
  • Zweigeteilte Kindersitze (Sitzschale + Isofix-Station) sind aufgrund des geringeren Gewichts und der kleineren Abmessungen oft etwas leichter einzubauen als einteilige Produkte. Drehbare Sitze erleichtern dagegen das Hineinheben und Anschnallen der Kinder.
  • Das Handbuch des Fahrzeuges enthält Hinweise und Vorgaben, welche Kindersitze wie verbaut werden dürfen.

Ergebnis im Überblick

"2022: 27 der getesteten Sitze erreichen die Clubempfehlung „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“, ein Sitz erhielt sogar die Bewertung „hervorragend“. Vier Sitzmodelle werden im Vergleichstest mit „nicht empfehlenswert“ bewertet, weil sie Giftstoffe enthalten oder die Sicherheitskriterien nicht erfüllen."

Alle Testergebnisse im Überblick [PDF, 0.5MB]
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