





Bereits zum 15. Mal organisiert die Sektion Luzern NW/OW die TCS-Verkehrskonferenz. Dieses Jahr zum Thema:
Chancen, Risiken und unbequeme Fragen zur Verkehrswende
Stellen wir uns das Jahr 2040 vor: Vollautomatisches und vernetztes Fahren ist so selbstverständlich geworden wie Navigationsgeräte, bargeldloses Bezahlen oder Smartphones. Vollautomatische Taxen chauffieren die Menschen komfortabel, sicher und schnell zum gewünschten Zeitpunkt an das anvisierte Ziel – dies bei Bedarf auch quer durch ganz Europa. Erstmals ist der Traum der eigenständigen, automobilen Mobilität für praktisch die gesamte Bevölkerung Wirklichkeit. Künstliche Intelligenz ist der grosse Treiber hinter dieser Mobilitätsevolution.
Ob Teenager oder Seniorin, physisch oder kognitiv eingeschränkt, arm oder reich, für Geschäftsreisen oder privat – das Auto steht allen zur Verfügung. Viele Menschen haben kein eigenes Auto mehr und benutzen Robotaxen. Andere besitzen einen eigenen Wagen, in völlig neuen Designs und Klassen, sei es als mobiles Office oder automobiler Schlafwagen. Dank vernetztem und intelligentem Fahren sind die Kapazitäten des Strassennetzes drastisch angestiegen. Auf Schweizer Autobahnen rasen vollautomatische Autos im Konvoi ressourcenschonend und platzsparend dahin. Die Tür-zu-Tür-Reisezeiten im Autoverkehr unterbieten nahezu überall Bahn und Linienflug. Verkehrstote durch Autos gehören der Vergangenheit an.
Welche Konsequenzen hat dieses Zukunftsbild? Wie verändern sich Alltag und Arbeitsleben, Raumplanung und Angebote? Es drängen sich auch ungemütliche Fragen auf, die beispielsweise den öffentlichen Verkehr, wie wir ihn heute kennen, infrage stellen: Wird der ÖV dezentral und individuell? Sind Doppelgelenklinienbusse passé? Die Entwicklung hat auch Einfluss auf Investitionen: Braucht es noch neue Strassen und Schienen? Werden Grossprojekte wie der Durchgangsbahnhof Luzern überflüssig? Muss zwingend in Bits statt Beton gedacht werden? Und erleben ländliche Räume der Zentralschweiz einen neuen Boom, da sie künftig jederzeit zuverlässig erreichbar sind?
Die TCS-Verkehrskonferenz bietet den Raum, dieses Zukunftsbild und seine Auswirkungen genauer zu betrachten und zu diskutieren. Wir wollen den Horizont öffnen und uns mit Fragen beschäftigen, die wir nicht heute und morgen beantworten können, aber die die Mobilität unserer Zukunft aufgrund der rasanten Entwicklung von KI nachhaltig prägen werden.
Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme und einen interessanten Abend.
Zeit | Inhalt |
|---|---|
18.30 Uhr | Begrüssung und Einleitung, Alexander Stadelmann, Geschäftsführer TCS Luzern NW/OW |
18.35 Uhr | Referat von Dr. Martin Schonger, Studiengangleiter Economics und Data Science, HSLU und freiberuflicher Unternehmensberater «Künstliche Intelligenz und Mobilität: Die KI-Verkehrswende» |
19.05 Uhr | Podiumsdiskussion mit folgenden Persönlichkeiten: Ruth Aregger, Präsidentin des Verbundrates Verkehrsverbund Luzern |
20.00 Uhr | Fragen und Diskussion |
20.15 Uhr | Schlusswort, Peter Schilliger, Präsident TCS Luzern NW/OW |
20.30 Uhr | Apéro |
Zeit | 18.30 Uhr |
Inhalt | Begrüssung und Einleitung, Alexander Stadelmann, Geschäftsführer TCS Luzern NW/OW |
Zeit | 18.35 Uhr |
Inhalt | Referat von Dr. Martin Schonger, Studiengangleiter Economics und Data Science, HSLU und freiberuflicher Unternehmensberater «Künstliche Intelligenz und Mobilität: Die KI-Verkehrswende» |
Zeit | 19.05 Uhr |
Inhalt | Podiumsdiskussion mit folgenden Persönlichkeiten: Ruth Aregger, Präsidentin des Verbundrates Verkehrsverbund Luzern |
Zeit | 20.00 Uhr |
Inhalt | Fragen und Diskussion |
Zeit | 20.15 Uhr |
Inhalt | Schlusswort, Peter Schilliger, Präsident TCS Luzern NW/OW |
Zeit | 20.30 Uhr |
Inhalt | Apéro |
Die Verkehrskonferenz findet im Forum der Messe Luzern statt.
