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Sicherheit auf Fussgängerstreifen – alle sind gefordert

Im Winter, wenn die Tage kürzer werden, steigt die Gefahr von tödlichen Unfällen auf Fussgängerstreifen. Dies hat sich auch in der Zentralschweiz auf tragische Weise bestätigt.

Der TCS setzt sich seit jeher für mehr Sicherheit bei Fussgängerstreifen ein. Dazu gehören bauliche Massnahmen, ein partnerschaftliches Verhalten und richtig eingesetzte Handzeichen.

Die tödlichen Unfälle auf Fussgängerstreifen der letzten Wochen haben die Diskussion um die Sicherheit von Fussgängern neu entfacht. Der TCS setzt sich seit Jahren dafür ein, die Sicherheit an und auf Fussgängerstreifen zu verbessern. Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse des TCS-Fussgängertests zeigen bei vielen Zebrastreifen deutliche Mängel auf. Bei der Sichtbarkeit, der Gestaltung und dem Zugang besteht an vielen Orten Nachholbedarf.

Sicherheit dient allen

Die TCS-Sektion Waldstätte ist überzeugt, dass sichere Fussgängerstreifen allen Verkehrsteil-nehmern zugute kommen. Dafür müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Die Sicherheit kann etwa mit einer klaren Signalisation oder Fussgängerschutzinseln erhöht werden. Ebenso gilt es die Platzierung von Fussgängerstreifen zu überprüfen, etwa im unmittelbaren Umfeld von Kreiseln oder auf Strassen mit wenigen Frequenzen.

Partnerschaftliches Verhalten entscheidend

Neben einer optimalen Infrastruktur ist die Sicherheit massgeblich vom Verhalten der Verkehrsteilnehmer abhängig. Alex Mathis, Geschäftsführer der TCS-Sektion Waldstätte plädiert für ein Miteinander. «Das partnerschaftliche Verhalten unter den Verkehrsteilnehmern ist entscheidend. Massnahmen und Regelungen können Toleranz und Rücksichtnahme nicht ersetzen.» Als Mobilitätsclub nimmt der TCS alle Verkehrsteilnehmer in die Verantwortung.

Handzeichen situativ einsetzen

In diesem Zusammenhang steht auch die Frage, ob ein obligatorisches Handzeichen für mehr Sicherheit sorgen würde. «Aus Sicht TCS braucht es hier keine neue Regelung. Wir sind der Meinung, dass Handzeichen situativ angewendet werden sollten. Richtig eingesetzt fördern sie die Kommunikation zwischen Autofahrer, Fussgänger und Velofahrer», ist Mathis überzeugt. Bei Kindern sollten Handzeichen mit grösster Zurückhaltung eingesetzt werden. Wichtiger ist vor einem Fussgängerstreifen mit wartenden Kindern immer ganz zu halten.

Pressekontakt
Alex Mathis
Telefon +41 41 228 94 94
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