





In Herzogenbuchsee sind die Arbeitszonen auf dem nordwestlichen Gemeindegebet – Biblis II, Hofmatt und Wangenstrasse – über die Byfangstrasse erschlossen. Die Anbindung dieser Gemeindestrasse ans übergeordnete Kantonsstrassennetz erfolgt über den Knoten Wangen-/ Byfangstrasse bei der Landi, wobei der Verkehr schon heute zu den Stosszeiten an Grenzen stösst. Spätestens nach der Realisierung der im dortigen Industriegebiet geplanten Ausbauprojekte muss mit derart viel Mehrverkehr gerechnet werden, der durch den bestehenden Knoten nicht mehr bewältigt werden kann. Entsprechend wird schon längere Zeit über den Bau eines Kreisverkehrs diskutiert.
Gemeinsames Projekt
Gleichzeitig will der Kanton die Wangenstrasse sowie die Bushaltekanten in diesem Bereich sanieren. Für die Regelung der Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinde für die Planung und Projektierung des gesamten Projekts hat der Gemeinderat Herzogenbuchsee nun im April einer Vereinbarung zugestimmt. Aktuell wird für das gesamte Projekt von Baukosten in der Höhe von 2,4 Mio. Franken ausgegangen. Der Anteil der Einwohnergemeinde Herzogenbuchsee wird auf 779’000 Franken beziffert, wobei gestützt auf bestehende Vereinbarungen rund 70 Prozent der Kosten auf die Nachbargemeinde Niederönz und Dritte abgewälzt werden können.
Vorerst ein Provisorium?
Nicht zuletzt aufgrund der immer unbefriedigender werdenden Situation punkto Verkehrssicherheit am Knoten Wangen- / Byfangstrasse soll die Projektierung des Kreisels nun in Angriff genommen werden. Weil der Kanton diesen gemäss seinem Strassenbauprogramm aber erst im Jahr 2029 realisieren will, wird derzeit geprüft, ob allenfalls vorgezogen ein provisorischer Kreisverkehr realisiert werden könnte.mmh
