





Die aktuelle Medienberichterstattung in den Tamedia-Zeitungen zum Thema Fahren im Alter macht deutlich, wie wichtig Sicherheit und Fahrkompetenz im Strassenverkehr sind. Erfahren Sie mehr über den Seniorenfahrkurs der TCS Sektion Bern.
Aktuelle Medienberichte haben die Diskussion über die Fahreignung im Alter erneut ins Zentrum gerückt. Das Thema bewegt, weil es zwei wichtige Anliegen miteinander verbindet: die Verkehrssicherheit auf der einen Seite und die Selbstständigkeit älterer Menschen auf der anderen.
«Schwierig sind die, die nicht einsehen wollen, dass sie nicht mehr ans Steuer sitzen sollten», 05.04.2026
Klar ist: Mobilität bedeutet gerade im Alter oft Lebensqualität, Unabhängigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Ebenso klar ist aber auch, dass im Strassenverkehr jede und jeder Verantwortung trägt. Entscheidend ist deshalb nicht das Alter allein, sondern die individuelle Fahrtauglichkeit.
In der Schweiz gilt: Wer 75 Jahre oder älter ist und den Führerausweis behalten möchte, muss sich alle zwei Jahre einer medizinischen Kontrolluntersuchung unterziehen. Bleiben danach Zweifel an der Fahreignung, kann zusätzlich eine Kontrollfahrt angeordnet werden. Diese Regelung soll dazu beitragen, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Verkehrssicherheit zu stärken.
Neben den formellen Abklärungen sind auch freiwillige Auffrischung und ehrliche Selbsteinschätzung wichtig. Wer Veränderungen bei Reaktionsfähigkeit, Wahrnehmung oder Gesundheit feststellt, sollte diese ernst nehmen. Genau hier setzen praxisnahe Angebote an, die helfen, Sicherheit zu gewinnen und mit einem guten Gefühl unterwegs zu bleiben.
Der Senioren-Fahrkurs der TCS Sektion Bern bringt Teilnehmende auf den neusten Stand, stärkt die Sicherheit im Alltag und hilft, Risiken besser einzuschätzen. Der Kurs dauert 3¾ Stunden; zu den Vorteilen zählen laut Kursseite unter anderem «Auf dem neusten Stand bleiben» und «Unfälle verhindern».
