Sie befinden sich derzeit im Bereich der
Sektion wählen
Aargau
Aargau
Appenzell Ausserrhoden
Beider Basel
Bern
Biel/Bienne-Seeland
Freiburg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura - Berner Jura
Neuenburg
Neuenburger Jura
Schaffhausen
Schwyz
Solothurn
St. Gallen - AI
Tessin
Thurgau
Uri
Waadt
Waldstätte
Wallis
Zug
Zürich
Untersektion
wählen
Aarau
Brugg
Freiamt
Fricktal-Rheintal
Kulm
Lenzburg
Limmattal
Wiggertal
Camping-Club
Motorradgruppe
 

Delegiertenversammlung TCS Sektion Aargau

Die Delegiertenversammlung der TCS Sektion Aargau fand am 25. Mai 2018 in der Arena Wydenhof in Birr statt.

26. Juni 2018

Mobilität nicht nur auf den Strassen

Über 200 Delegierte des TCS Aargau fanden sich zur ordentlichen Delegiertenversammlung in Birr ein. Der Politiker und Unternehmer
Ulrich Giezendanner zeigte in einem eindrücklichen Referat auf, dass die Nationalstrassen der Schweiz der stetig wachsenden
Mobilität nicht mehr gewachsen sind. 

TCS Der TCS-Kantonalpräsident Thierry Burkart betonte eingangs, dass der Wohlstand der Schweiz und das Bevölkerungswachstum für die
stetig steigende Mobilität verantwortlich sind. Dabei sprach er nicht nur die Mobilität auf den Schweizer Strassen, sondern ebenso die öffentlichen Verkehrsmittel an, die der aktuellen Situation kaum noch gewachsen seien. Er hob zwei Vernehmlassungen von besonderer Bedeutung hervor. Es sind dies einerseits der Ausbauschritt «2030/2035» für rund 11,5 Mia. CHF, welcher die schweizerische Eisenbahn betrifft, andererseits das «strategische Entwicklungsprogramm Strasse», bei dem rund 13 Mia. CHF eingesetzt werden sollen, um die Kapazitäten der Strassen zu erweitern. Der TCS wird sich ebenfalls für eine konstruktive Lösung einsetzen, da es in der Schweiz den  ersönlichen Individualverkehr genauso braucht wie die öffentlichen Verkehrsmittel und den Langsamverkehr.

Neues Mitgliedschaftsmodell
Seit Januar 2018 bietet der TCS ein vielfältigeres Mitgliedschaftsmodell an, welches zeitgemäss auch die Mobilität im öffentlichen Verkehr unterstützt. Sektionspräsident Thierry Burkart fasste das neue Modell zusammen: «Wenn Sie Ihren letzten Zug verpassen, dann zahlt Ihnen der TCS nicht nur ein Taxi, nein, er organisiert es Ihnen sogar. Genauso verhält es sich mit einem Hotelzimmer.» Die Zeiten, in denen der TCS nur mit effizienter Pannenhilfe assoziiert wurde, gehören definitiv der Vergangenheit an. Beim TCS kann man neu seine ganze Familie  versichern, dazu wurde extra eine preiswerte Familienmitgliedschaft realisiert. Diese gibt es, wie die anderen Mitgliedschaften auch, mit und ohne Pannenhilfe.

Stetiges Wachstum
2017 zählte der TCS 1.5 Mio. Mitglieder, rund 115’000 davon gehören der Sektion Aargau an. Im vergangenen Jahr konnte der TCS ein erneutes Mitgliederwachstum verzeichnen. Auch die Nachfrage nach persönlichem Kontakt ist gestiegen, weshalb man nun das Personal in der Kontaktstelle erweitert hat. Das Ziel des TCS ist es nach wie vor, die Mobilität als Ganzes zu erleichtern.

Der TCS will weiterhin für die umfassende Mobilität einstehen
Auch die politischen Schwerpunkte, die sich der TCS gesetzt hat, wurden angesprochen. Es sind dies unter anderem der 6-Spur-Ausbau der A1 im Aargau, die Sanierung der Hauptstrasse in Unterkulm sowie die Eigentrassierung der WSB. Auch die Umfahrung Mellingen, seit Jahren
ein leidiges Thema, ist nach wie vor aktuell. Dazu auch das unmissverständliche Statement von Thierry Burkart: «Es kann nicht sein, dass man weniger auf die Menschen eingeht, die ein Problem lösen möchten und etwas bewegen wollen, als auf diejenigen, die immer nur alles zu verhindern versuchen. Das Volk hat sich für eine Umfahrung Mellingen ausgesprochen. Es wird Zeit, dass diesbezüglich etwas passiert.»
Letztes Jahr wurden rund 22 000 Staustunden registriert, was zum Nachdenken anregen sollte. Es ist an der Zeit, dass man die Lage nicht nur erkennt, sondern verkehrspolitisch etwas unternimmt. 

Nationalrat Ulrich Giezendanner gab in seinem Referat mächtig Gas

Gastreferent Ulrich Giezendanner zeigte sich erfreut über die gute politische Zusammenarbeit mit Nationalrat und TCS-Aargau-Präsident Thierry Burkart. Weniger gut sehe es auf den Schweizer Strassen aus. Die Autobahnen seien heute schon dauerüberlastet und die Umfahrungen würden durch grüne Verhinderer blockiert. Die Anzahl der Staustunden sei untolerierbar und gebe zu denken. Der 6-Spuren-Ausbau der A1 sei dringend nötig – lieber schon heute als morgen!

Die Grüsse des TCS Schweiz überbrachte Zentralpräsident Peter Goetschi. Seine Anwesenheit ist auch ein Zeichen des Respekts über die Arbeit des TCS Aargau. ∞ 

Share Funktionen:
Newsletter
Social Media
Touring Magazin
Neue Produkte & Jubiläen
 
Bitte haben Sie einen Moment Geduld
Wir optimieren gerade unsere Website, und es kann zu längeren Ladezeiten kommen.