Gefahrenzone Baustelle: Unachtsames Lenken gefährdet die Arbeiter.

Lausanne, 15. März 2017. Um Autofahrerinnen und Autofahrer für die Gefahren von Strassenbaustellen zu sensibilisieren, simulierten die Waadtländer Behörden, der TCS und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) eine Kollision zwischen einem Auto und einem Signalisationsfahrzeug. Der im Rahmen der Kampagne „Richtiges Verhalten“ organisierte Crash-Test fand heute Morgen um 10.15 Uhr auf dem Autobahnzubringer Perraudettaz bei Lutry statt.

15. März 2017

Jedes Jahr verursachen Verkehrsunfälle erhebliche Sachschäden und fordern viele Todesopfer. Strassenbauarbeiter sind speziell exponiert. Zum Schutz ihrer Angestellten hat die Generaldirektion Mobilität und Verkehr des Kantons Waadt deshalb 31 Signalisationsfahrzeuge für den Einsatz auf Kurzzeitbaustellen akquiriert. Die vor Beginn einer Bauzone positionierten mobilen Warntafeln zahlen sich aus, denn jährlich werden im Schnitt 15 dieser Einrichtungen von unachtsamen Autofahrern angefahren.  

Ergänzend zur Präventionskampagne „Richtiges Verhalten auf Autobahnen“ wurde nun ein Unfall unter wirklichkeitsnahen Verkehrsbedingungen simuliert. Nachgestellt wurde die Kollision eines Autos, dessen Fahrer durch die Bedienung eines Smartphones abgelenkt war. Ziel der Übung: das korrekte Verhalten bei einer Baustellensignalisation aufzuzeigen. Denn eine solche Signalisation verweist immer auch darauf, dass Bauarbeiter in der Nähe tätig sind. Die Aktion wurde gemeinsam von der Generaldirektion Mobilität und Verkehr, dem Strassenverkehrsamt, der Kantonspolizei Waadt und dem TCS organisiert. Demonstriert wurde dabei auch die Wirksamkeit von Anpralldämpfern. Der Schutz- und Rettungsdienst der Stadt Lausanne und die ECA gewährleistete die Sicherheit während der Übung. 

Mit seinem Programm Via Sicura unterstützt das ASTRA alle Massnahmen, die dazu beitragen, die Sicherheit der Verkehrsinfrastrukturen zu gewährleisten. Dafür investiert der Bund auf nationaler Ebene jedes Jahr rund 40 Millionen CHF. Für die Umsetzung der neuen Norm NS 640 885, die die derzeitigen Richtlinien noch verstärkt, sieht er weitere 5 Millionen CHF pro Jahr vor. 

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