Was tun mit dem E-Bike im Winter?

Im Winter, wenn es kalt und dunkel ist, sind nur noch wenige Velofahrer unterwegs. Die meisten verstauen ihr Velo im Keller oder der Garage und holen es erst im Frühling wieder hervor. Dabei ist der E-Bike-Verzicht im Winter kein Muss – mit den richtigen Tipps vom TCS.

30. Oktober 2019

 Mit einem gut instandgehaltenen Velo, elektrisch oder nicht, ist der Lenker das ganze Jahr sicher unterwegs. Unsachgemässe Pflege und Unterhalt können für E-Bike-Besitzer zudem rasch teuer werden. Der TCS hat Tipps, wie man das Velo pflegt und hohe Reparaturkosten vermeidet.

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Auch im Winter kann man E-Bike fahren

 Wer auch im Winter mit seinem E-Bike unterwegs ist, kann durch die Feuchtigkeit und tiefen Temperaturen unliebsame Überraschungen haben. Besonders bei kaltem Wetter ist es wichtig dem Akku besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um so Pannen und teuren Reparaturkosten vorzubeugen. Die Lebensdauer eines Akkus variiert zwischen 500 und 1´000 vollen Ladezyklen und verliert jährlich 5 bis 10% ihrer Speicherkapazität. Im Winter ist es ratsam, den Akku vor dem Aufladen nötigenfalls kurz aufzuwärmen und ihn bei Raumtemperatur zu laden. Tiefentladungen sind zu vermeiden, da sie dem Akku langfristig zusetzen. E-Bikes die längere Zeit in der Kälte standen, sollte zudem nicht sofort die volle Leistung abverlangt werden. Ansonsten gilt, wie beim herkömmlichen Velo: Wer bei Schnee und Glätte los will, sollte zuvor den Gesamtzustand des Bikes prüfen. Bremsen, Licht und Gangschaltung müssen einwandfrei funktionieren.

E-Bike-Pflege bei längerem Nichtgebrauch

 Wird ein E-Bike während den Wintermonaten eingestellt, müssen ebenfalls einige Punkte beachtet werden, um es im Frühling in gutem Zustand vorzufinden. Wenn das Fahrrad bei Kälte und Nässe draussen steht, ist es gut, wenn der Akku demontiert wird. Zur Lagerung eignet sich ein trockener Raum; die Temperatur sollte 10 bis 20°C betragen. Der Akku sollte zudem zu mindestens 50% geladen sein und alle zwei Monate neugeladen werden. Die übrigen E-Bike-Komponenten entsprechen grösstenteils denjenigen eines herkömmlichen Velos. Weil die Luft in den Schläuchen mit der Zeit entweicht, wird das Bike zum Überwintern am besten aufgehängt. Wer bei längerem Stillstand von Zeit zu Zeit an den Bremshebeln zieht, verhindert klemmende Scheibenbremsen. Zudem sollte die Fahrradkette vor dem Einwintern geschmiert werden. Weitere Tipps finden sich unter www.tcs.ch.

Sichtbarkeit im Winter

 Ein dunkel gekleideter Velofahrer ist erst aus 25 Meter Entfernung zu sehen, mit heller Kleidung in Signalfarben aus 40 Meter und mit reflektierenden Elementen aus 140 Meter. Zentral für die Sicherheit ist zudem das Licht am Velo. Bei Dämmerung, nachts und in Tunneln muss das Velo mit mindestens je einem ruhenden, weissen Licht vorne und einem roten hinten unterwegs sein. Nur blinkende Lampen sind nicht erlaubt. Zusätzliche Lampen dürfen aber blinken.

Daniel Graf
Daniel Graf
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