





Ja, für die Einreise nach Australien benötigen Sie zwingend ein gültiges Visum. Da dieses nicht bei der Ankunft ausgestellt wird, müssen Sie es vor Ihrer Abreise beantragen. Beachten Sie die administrativen Vorlaufzeiten, um Probleme beim Check-in zu vermeiden.
Für touristische Zwecke ist das eVisitor-Visum (Subclass 651) für Bürger mit einem Schweizerpass die gängigste Lösung. Es erlaubt Ihnen, das Land innerhalb eines Jahres mehrfach für jeweils bis zu drei Monate zu besuchen. Die Beantragung erfolgt online und ist für dieses Visum in der Regel kostenlos.
Mit dem Standard-Touristenvisum dürfen Sie sich bis zu drei Monate am Stück im Land aufhalten. Planen Sie einen längeren Aufenthalt, müssen Sie rechtzeitig ein entsprechendes Visum beantragen. Ein Verstoss gegen die Aufenthaltsdauer kann zu hohen Bussen und Einreisesperren führen.
Sie benötigen einen gültigen Schweizerpass, der noch für die gesamte Dauer Ihres Aufenthalts gültig sein muss. Eine Identitätskarte reicht für die Einreise nach Australien nicht aus. Führen Sie zudem Ausdrucke Ihrer Visumsbestätigung und den Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel mit sich.
In ganz Australien funktioniert der Zugang zur medizinischen Versorgung grundsätzlich auf ähnliche Weise.
Bei einem dringenden oder schweren Notfall ist die 000 zu wählen, über die landesweit ein Krankenwagen, die Polizei oder die Feuerwehr erreicht werden können. Die Notaufnahmen der öffentlichen Krankenhäuser nehmen die Patientinnen und Patienten anschliessend entsprechend der Schwere ihres Zustands auf.
Bei nicht dringenden Situationen kann man eine Hausärztin oder einen Hausarzt aufsuchen, ein medizinisches Zentrum besuchen oder die medizinische Telefonberatung healthdirect (24 Stunden erreichbar) anrufen, um Rat zu erhalten. Je nach Bedarf wird die Patientin oder der Patient an eine Fachärztin bzw. einen Facharzt, ein öffentliches Krankenhaus oder eine private Einrichtung überwiesen.
Öffentliche Krankenhäuser sind in allen Regionen vorhanden, doch in ländlichen oder abgelegenen Gebieten können die Entfernungen gross sein und das Versorgungsangebot eingeschränkt. Grosse Städte verfügen dagegen über eine breite Auswahl an Krankenhäusern, Fachärztinnen und Fachärzten sowie privaten medizinischen Dienstleistungen.
Ausländische Besucherinnen und Besucher müssen die Behandlungskosten in der Regel selbst bezahlen oder ihre Reiseversicherung in Anspruch nehmen, da der kostenlose Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem eingeschränkt ist. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Gesundheit des TCS: Australien.
Die Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung der Schweiz (KVG) im Ausland sind begrenzt und können in Australien, wo die medizinischen Kosten hoch sind, unzureichend sein. Bestimmte Kosten, insbesondere für medizinische Transporte oder eine Rückführung, können vollständig zulasten der Patientin oder des Patienten gehen. Es ist daher wichtig, sich bei seinem Versicherer zu erkundigen, was für dieses Reiseziel tatsächlich gedeckt ist und welche Kosten gegebenenfalls selbst zu tragen sind.
Es ist schwierig, die Kosten medizinischer Behandlungen in Australien ohne Zusatzversicherung anzugeben, da sie insbesondere von der Schwere der Situation, der Art des Eingriffs und dem Ort der Behandlung abhängen. Die Kosten können schnell hoch ausfallen. Es wird daher empfohlen, vor der Abreise den Versicherer zu kontaktieren, um den genauen Umfang der Deckung sowie allfällige eigene Kosten zu klären.
Seien Sie sich der Risiken durch intensive Sonneneinstrahlung und giftige Tiere bewusst. Beachten Sie für spezifische Impfungen und aktuelle Empfehlungen zwingend die Informationen auf healthytravel.ch. Schützen Sie sich zudem konsequent vor Insektenstichen, um Krankheitsübertragungen zu vermeiden.
Ja, Sie dürfen fahren, sofern Sie Ihren gültigen Schweizer Führerausweis mitführen. Da dieser nicht in englischer Sprache verfasst ist, benötigen Sie zwingend zusätzlich einen internationalen Führerausweis oder eine zertifizierte Übersetzung. Bei Polizeikontrollen müssen oft beide Dokumente vorgewiesen werden.
Die Tempolimiten variieren je nach Bundesstaat und sind strikt einzuhalten. Innerorts gelten meist 50 km/h, ausserorts und auf Highways oft zwischen 100 km/h und 110 km/h. Informieren Sie sich vor Ort, da Übertretungen mit empfindlichen Bussen geahndet werden können.
In Australien gilt Linksverkehr, was für viele Fahrer höchste Konzentration erfordert. Achten Sie besonders beim Abbiegen und in Kreiseln auf den korrekten Vortritt. Fussgänger schauen beim Überqueren der Strasse zuerst nach rechts.
Reisen im Outback erfordern eine sorgfältige Vorbereitung, da Tankstellen und Wasserstellen extrem weit auseinanderliegen. Starten Sie niemals ohne grosse Vorräte an Wasser und Treibstoff und melden Sie Ihre Route bei Dritten an. Vermeiden Sie Fahrten in der Dämmerung wegen der hohen Gefahr von Wildunfällen.
Aufgrund der enormen Distanzen und hohen Behandlungskosten kann ein medizinischer Notfall schnell zum finanziellen Desaster werden. Ein Rücktransport in die Schweiz kostet oft weit über CHF 100'000.-. Eine gute Vorbereitung mit entsprechendem Schutz verhindert hier existenzielle Sorgen.
Der ETI Schutzbrief Variante Plus übernimmt Heilungskosten, die über die Grundversicherung hinausgehen, und garantiert den medizinischen Rücktransport. Zudem bietet er Hilfe bei Pannen mit dem Mietwagen und übernimmt Mehrkosten bei Reiseabbruch. Er ist Ihre Absicherung für unvorhergesehene Ereignisse am anderen Ende der Welt.
Ja, die ETI Pannenhilfe unterstützt Sie auch im Ausland: Wir helfen und koordinieren wo möglich, geben aber keine Garantie, dass wir im Pannenfall lokale Dienstleister organisieren können Finanziell entschädigen wir bis CHF 500..
Bedenken Sie jedoch, dass Hilfe im Outback Zeit benötigt und Sie auf sich allein gestellt sein können. Prüfen Sie zudem die Mietbedingungen Ihres Fahrzeugs bezüglich Fahrten auf Schotterstrassen.
Absolut, denn gerade bei Camper-Reisen können technische Defekte den gesamten Zeitplan gefährden. Der Schutzbrief hilft Ihnen bei der Organisation von Ersatzfahrzeugen oder Unterkünften, während Ihr Fahrzeug in der Werkstatt ist. So bleiben Sie auch bei einer Panne handlungsfähig. Dies gilt allerdings nicht für Camper mit einem Gewicht von über 3.5 Tonnen und die höher sind als 3.2 Meter.
Kontaktieren Sie in medizinischen Notfällen umgehend die ETI Einsatzzentrale, bevor Sie umfangreiche Massnahmen einleiten. Das Team steht Ihnen rund um die Uhr zur Seite und koordiniert die Behandlung mit den Ärzten vor Ort. Bewahren Sie alle Belege und Arztberichte für die spätere Abrechnung gut auf.
Die zentrale Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Ambulanz ist in ganz Australien die 000 („Triple Zero“). Wählen Sie diese Nummer nur in lebensbedrohlichen Situationen oder akuten Notfällen. Für die Polizei, bei nicht dringenden Fällen, gibt es meist separate Nummern.
Ist eine adäquate Behandlung vor Ort nicht möglich, organisiert der TCS den Transport in ein geeignetes Spital. Bei medizinischer Notwendigkeit leiten die TCS-Ärzte die Repatriierung in die Schweiz in die Wege. Ihre physische Unversehrtheit steht dabei an oberster Stelle.
Konsultieren Sie vor der Buchung die Reisehinweise des EDA für die aktuelle Sicherheitslage. Stellen Sie sicher, dass Ihr Schweizerpass gültig ist und das Visum bewilligt wurde. Informieren Sie zudem Ihre Bank über die Reise, damit Ihre Karten im Ausland funktionieren.
Möchten Sie, dass ich diese Informationen in einem "Quick Facts"-Box Format für eine Länderseite zusammenfasse?
