Was hilft bei Übelkeit?

Reiseübelkeit kann den Weg in die Ferien belasten.


Reiseübelkeit entsteht dann, wenn das Gleichgewichtsorgan Reize sendet, mit denen das Gehirn nichts anfangen kann.

Dem Fahrer wird nicht übel

Dem Fahrer selbst wird nicht schlecht. Der Grund: Er hat den Blick auf die Strasse vor sich gerichtet und nimmt jede Kurve vorab mit den Augen wahr. Das Gehirn weiss so, dass der Körper gleich in die Kurve gedrückt wird und kann diesen Bewegungsreiz richtig einordnen. Wenn Sie anfällig für Reisekrankheit sind: Nehmen Sie daher auf dem Beifahrersitz Platz und schauen Sie nach vorne – oder fahren Sie wenn möglich selbst.

Reiseübelkeit ist bei Kindern häufiger

Tatsächlich sind jedoch Kinder besonders häufig von der Übelkeit beim Autofahren betroffen. Egal ob auf einer kurvenreichen Strasse oder während des Stop-and-Go-Verkehrs: Die Übelkeit beim Autofahren kann ziemlich unangenehm sein. Zur Vorbeugung empfiehlt sich, nicht mit vollem Magen zu starten. Während der Fahrt sollten Kinder nicht lesen oder sich mit Spielekonsolen ablenken – beides verstärkt eher unstimmige visuelle Eindrücke.

Mittel gegen Reisekrankheit

Helfen könnten auch Akupressurbändchen, die in Apotheken erhältlich sind: In das elastische Material ist eine Kugel eingearbeitet, die auf den gegen Übelkeit wirksamen Akupressurpunkt am Unterarm drückt. Auch Medikamente könnten eine Reiseübelkeit verhindern – vor ihrer Einnahme muss aber ein Arzt um Rat gefragt werden, da einige Mittel nur auf Rezept erhältlich sind. Mit regelmässigem Durchlüften und eingelegten Pausen lässt sich der Übelkeit ebenfalls vorbeugen. Zudem sollte der Fahrer die Kurven rücksichtsvoll fahren.


Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: mdtcsch

Inselspital

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Aristomenis Exadaktylos, Chefarzt und Klinikdirektor Universitäres Notfallzentrum Inselspital (Universitätsspital Bern), realisiert.

www.insel.ch

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