Glamping – glamourös campen

Komfortabel campen ohne eigene Ausrüstung.


Zelte aufbauen – das ist Schnee von gestern. Heute geht man „glampen“, also „glamourös campen“. Der Begriff Glamping setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „Glamour“ und „Camping“ und hat sich mittlerweile rund um den Globus durchgesetzt. Heute ist Glamping die gängige Bezeichnung für komfortable bis luxuriöse, fertig eingerichtete Mietunterkünfte auf Campingplätzen. 

Komfortabel campen ohne eigene Ausrüstung

Die Freiheit und Natur geniessen ohne mühsames Schleppen der Campingausrüstung, ohne stundenlanges Heringe einschlagen, keine unbequeme Luftmatratze und kein enger Schlafsack mehr – man mietet einfach eine fertig eingerichtete Unterkunft auf dem Campingplatz und geniesst die Einfachheit und das unkomplizierte Leben in der Natur ohne auf einen gewissen Komfort zu verzichten. Das Angebot reicht von einfachen Unterkünften bis hin zur Luxusvariante mit Himmelbett, Küche, Strom und Kühlschrank und sogar mit eigener Dusche und Toilette. 

Glamping ist ideal für Camping Neu- oder Wiedereinsteiger

Eine teure und umfangreiche Campingausrüstung hält viele Natur- und Outdoorbegeisterte davon ab, das Campingabenteuer zu wagen, auch wenn das Interesse grundsätzlich da wäre. Dank der neuen Urlaubsform „Glamping“ ist die Anschaffung einer eigenen Camping-Ausrüstung nicht mehr nötig, um Campingferien zu machen. Das bestätigt Oliver Grützner, Leiter Tourismus & Freizeit beim TCS. Er erklärt den Erfolg dieser Angebote wie folgt: „Unsere komfortablen und originellen Mietunterkünfte ermöglichen es auch Einsteigern ohne eigene Campingausrüstung, das unkomplizierte und naturnahe Camping-Gefühl hautnah zu erleben.“

Auch wenn die eingefleischten, klassischen Camper die Entwicklung der Glampingunterkünfte auf den Campingplätzen argwöhnisch beobachten, an diesem Trend, der sich vor allem in den letzten zwei Jahren auch in der Schweiz verbreitete, führt nichts vorbei. Die rückläufigen Zahlen der klassischen Camper in den letzten Jahren zeigte den Campingbesitzern, dass ein Umdenken stattfinden und sich die Angebote auf den Campingplätzen den neuen Bedürfnissen der Gäste anpassen muss. Die Zahl der „Glamper“, und somit auch die Logiernächte auf den Campingplätzen, nimmt dank dem ständig wachsenden Angebot denn auch wieder von Jahr zu Jahr zu.


Manch ein Camping-Skeptiker ist nach seinem Glamping-Abenteur so begeistert von der naturnahen und unkomplizierten Urlaubsform, dass er sich schliesslich doch für den Kauf eines eigenen Wohnwagen oder Wohnmobils entscheidet. So bleibt auch in Zukunft die Balance und die interessante, lebendige Mischung zwischen Campern und Glampern auf den Campingplätzen erhalten.
 

Wer ist der typische „Glamper“?

Es gibt eigentlich keinen „typischen Glamper“, sagt Oliver Grützner, Leiter Tourismus & Freizeit beim TCS. „Wir haben Gäste jeden Alters, von 20 – 70 Jahren, Paare und Familien aus diversen sozialen Schichten. Auf den TCS Campingplätzen sind die meisten „Glamper“ aus der Schweiz, darunter viele Camping-Neulinge oder Wiedereinsteiger. In der Hauptsaison sind unsere Glampingunterkünfte zu 90% ausgebucht“. 

Auf den Campingplätzen rund um den Globus steigt das Angebot der sogenannten „Glampingunterkünften“ stetig. Für jeden Geschmack, jedes Bedürfnis und jeden Geldbeutel ist etwas dabei.  

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