





Wer zu Hause nicht laden kann, sollte sich vorab erkundigen, wo es geeignete Lademöglichkeiten in der Nähe des Wohnortes, Arbeitsortes oder anderer häufig angefahrener Ziele befinden.
Standorte und Preistransparenz findet man in den Apps der verschiedenen Anbieter, z.B. in der App von TCS eCharge oder eCarUp. Dort kann man, wenn man sich angemeldet hat, die Preise sehen, die man am jeweiligen Ladepunkt bezahlt. Die Preise an der gleichen Ladestation unterscheiden sich von App zu App wegen der Roaming Gebühren, die anfallen können.
Für Situationen, in welchen man im Alltag häufig DC Schnellladungen macht oder auf Reisen lohnt es sich, ein Monatsabonnement z.B bei Ionity, Electra, Tesla, Fastned oder einem anderen Anbieter zu lösen, um Geld zu sparen.
Mit einem Elektroautos, das mit 22 kW Leistung laden kann, werden die AC Ladevorgänge entsprechend verkürzt und die Flexibilität erhöht. Diese Leistung wird von vielen öffentlichen Ladestationen zur Verfügung gestellt und ist bei einigen Elektroautos gegen einen Aufpreis erhältlich.
Eine grosse Reichweite ist von Vorteil, um ein praktisches und flexibles Nutzungserlebnis zu gewährleisten. Es wird empfohlen, ein Fahrzeug mit einer Reichweite in Betracht zu ziehen, die eine Fahrdistanz für 2-3 Tage typischer Nutzung zwischen 20 % und 80 % Ladung abdeckt, wodurch die Abhängigkeit von täglichen Ladestationen verringert wird.
In manchen Situationen lässt sich Laden nicht einfach in den Tagesablauf integrieren. Dies gilt ins Besondere für die rund 30-40 Minuten während dem Schnellladen. Während dieser Zeit hat man jedoch Kopf und Hände frei und kann die Zeit für Dinge nutzen, die sonst an einem anderen Ort im Tagesablauf unterkommen müssen: Online Sprachkurse, E-Mail beantworten, Hundespaziergang, Podcast hören, Social Media Pflege und vieles mehr lassen sich in diese Zeitfenster verschieben.
In vielen Kantonen und Gemeinden gibt es finanzielle Förderung für die Gebäudeevaluation und die Installation der Grundinfrastruktur in Einstellhallen.
