





20'000 Fahrzeuge quälen sich täglich über den Hirzel und durch seine naturgeschützte Moränen- und Moorlandschaft.
Am 24. November 2024 ist der von der Landesregierung geplante Autobahnausbau (STEP) bekanntlich an der Urne gescheitert. Dieses Abstimmungsresultat zeigt, dass die Mehrheit der Stimmberechtigten solche Infrastrukturprojekte im Strassenverkehr derzeit kritisch beurteilen.
Das rund ein Jahr später im Auftrag von Bundesrat Rösti vorgelegte «ETH-Gutachten Weidmann» setzt die Prioritäten in der Verkehrsplanung auf Strasse und Schiene neu.
Zwar erachtet es den Hirzeltunnel als direkte Autobahnverbindung zwischen Horgen/ZH und Sihlbrugg/ZG als nicht so dringend wie andere Verbindungen im Verkehrsnetz ein. Seine Realisierung soll grundsätzlich erst nach 2045 erfolgen.
Aufgrund der Dynamik am oberen Zürichsee und in der Gegend zwischen Zug und Luzern könne sich dies aber auch ändern. Und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) ist gewillt, eine Korridorstudie durchzuführen.
Das Komitee pro Hirzeltunnel ist zuversichtlich, dass diese erneute Strategieplanung für den Korridor Baar-Sihlbrugg-Horgen die künftigen Herausforderungen bezüglich Kapazität und Umweltverträglichkeit bei der Ortsdurchfahrt Hirzel konkretisiert.
Lesen Sie mehr dazu hier: hirzel-strassentunnel.ch
