





Zürich braucht die Umfahrung in Eglisau
Mit der Überweisung der Richtplanvorlage an den Kantonsrat ist ein wichtiger Schritt getan. Im Fokus steht, was für die Verkehrsteilnehmenden zählt: Sicherheit und verlässliche Mobilität im Alltag.
Die Rheinquerung in Eglisau ist neben der A4 die zentrale Verbindung zwischen dem Grossraum Zürich und dem Norden des Kantons – und zugleich ein Engpass. Täglich zwängen sich rund 23'000 Fahrzeuge durch den Ort: Pendler, Schwerverkehr u.a. aus dem Rafzerfeld und Verkehr Richtung Flughafen. Die Infrastruktur ist historisch gewachsen und dem heutigen Volumen nicht gewachsen.
Die Folgen sind Staus, unübersichtliche Verkehrssituationen und zunehmender Ausweichverkehr. Rückstaus erfassen Zubringer und Nebenachsen, Fahrzeiten werden unberechenbar. Für Verkehrsteilnehmende und Anwohner/innen bedeutet das Stress, Unsicherheit und ein erhöhtes Unfallrisiko.
Eine Verbesserung auf bestehender Linienführung ist kaum realistisch. Die seit über 40 Jahre diskutierte Umfahrung wird damit zurr einzigen tragfähigen Lösung. Ohne sie droht eine verkehrliche Abkopplung des Nordens.
Der Regierungsrat anerkennt den Handlungsbedarf. Die Investitionen sind hoch, aber gerechtfertigt – denn die Verbindung über den Rhein bis Eglisau ist von kantonaler Bedeutung für Bevölkerung und Wirtschaft.
