





Fahrzeuge begleiten Andreas Venakis schon seit vielen Jahren – beruflich wie persönlich. Ab 2027 bringt er seine Erfahrung und sein Fachwissen in eine neue Aufgabe ein: An unseren beiden Standorten in Schlieren und Volketswil ist er für die freiwilligen Fahrzeugtests zuständig. Erfahren Sie mehr dazu im Interview.
Herr Venakis, stellen Sie sich unseren Leserinnen und Lesern kurz vor: Wer sind Sie und was machen Sie heute?
Mein Name ist Andreas Venakis, ich bin 57 Jahre alt und arbeite heute beim TCS Zürich im Bereich Fahrzeugprüfungen. Autos und Technik begleiten mich schon einen grossen Teil meines Berufslebens. Vor meiner Tätigkeit beim TCS Zürich war ich 18 Jahre lang selbstständig und führte meine eigene Werkstatt. Dadurch bringe ich viel praktische Erfahrung mit und kenne Fahrzeuge nicht nur aus der Prüfung, sondern auch aus dem Werkstattalltag.
Wie sind Sie zum Thema Fahrzeuge und Fahrzeugtechnik gekommen und was hat Sie an diesem Beruf fasziniert?
Fahrzeuge haben mich schon früh begeistert, vor allem die Technik dahinter. Mich fasziniert, wie die verschiedenen Komponenten zusammenspielen und wie man technische Probleme erkennt und löst. Besonders spannend finde ich, dass sich die Technik ständig weiterentwickelt und man nie auslernt.
Ab 2027 übernehmen Sie an zwei Standorten des TCS Zürich die Verantwortung für die freiwilligen Fahrzeugtests. Was bedeutet diese neue Aufgabe für Sie persönlich?
Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und die damit verbundene Verantwortung. Besonders wichtig ist mir, dass Kundinnen und Kunden eine ehrliche und fachlich fundierte Einschätzung ihres Fahrzeugs erhalten. Gleichzeitig sehe ich darin eine Chance, meine langjährige Erfahrung einzubringen und mich weiterzuentwickeln.
Was unterscheidet einen freiwilligen Fahrzeugtest von einer gesetzlich vorgeschriebenen Fahrzeugkontrolle?
Bei einer gesetzlich vorgeschriebenen Fahrzeugkontrolle geht es darum, ob ein Fahrzeug die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und verkehrssicher ist. Ein freiwilliger Fahrzeugtest geht darüber hinaus: Das Fahrzeug wird umfassend auf seinen aktuellen Zustand überprüft. Dabei lassen sich auch Schwachstellen oder mögliche zukünftige Reparaturen erkennen. So erhalten Fahrzeughalterinnen und -halter ein besseres Bild vom tatsächlichen Zustand ihres Fahrzeugs.
Gibt es Situationen, in denen Sie einen freiwilligen Fahrzeugtest besonders empfehlen würden?
Ja, beispielsweise vor dem Kauf oder Verkauf eines Occasionsfahrzeugs, vor einer längeren Reise oder bei einem älteren Fahrzeug. Auch wer unsicher ist oder eine Zweitmeinung möchte, kann von einem solchen Test profitieren. Gerade bei Occasionsfahrzeugen lohnt es sich, den Zustand vor dem Kauf von einer unabhängigen Fachperson prüfen zu lassen.
Was geben Sie unseren Leserinnen und Lesern als Fahrzeugexperte mit auf den Weg?
Mein wichtigster Rat ist, das Fahrzeug regelmässig warten zu lassen und kleinere Auffälligkeiten nicht zu ignorieren. Ungewöhnliche Geräusche, Warnleuchten oder Veränderungen beim Fahrverhalten sollte man frühzeitig überprüfen lassen. Wer rechtzeitig reagiert, kann grössere und teurere Probleme vermeiden. Sicherheit und regelmässige Wartung sollten immer an erster Stelle stehen.
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