





Vom 15. bis 17. Juni 2026 findet der G7-Gipfel in Évian-les-Bains statt, nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. In der gesamten Genferseeregion werden ausserordentliche Sicherheits- und Verkehrsmassnahmen umgesetzt. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen, um Ihre Reisen und Fahrten entsprechend zu planen.
Die G7 bringt jedes Jahr die Staats- und Regierungschefs von sieben grossen Wirtschaftsmächten zusammen: Deutschland, Kanada, die Vereinigten Staaten, Frankreich, Italien, Japan und das Vereinigte Königreich. Auch Vertreter der Europäischen Union nehmen an den Gesprächen teil.
Im Jahr 2026 hat Frankreich den Vorsitz der Gruppe inne und richtet den Gipfel in Évian-les-Bains am Ufer des Genfersees aus.
Obwohl der Gipfel in Frankreich stattfindet, erfordert seine unmittelbare Nähe zu Genf eine enge Zusammenarbeit zwischen den französischen und den Schweizer Behörden.
In den Kantonen Genf, Waadt und Wallis werden besondere Massnahmen umgesetzt, um die Sicherheit der Delegationen und der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Bundes-, Kantons- und Gemeindebehörden arbeiten eng zusammen, um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten und gleichzeitig einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen.
Anlässlich des Gipfels werden an der französisch-schweizerischen Grenze vorübergehend wieder Grenzkontrollen eingeführt. Einige Grenzübergänge könnten geschlossen oder zeitweise eingeschränkt werden.
Die Wartezeiten dürften länger sein als üblich, insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten und während der Fahrten der offiziellen Delegationen.
Die Behörden empfehlen Grenzgängerinnen und Grenzgängern, Touristinnen und Touristen sowie Autofahrerinnen und Autofahrern, für ihre Fahrten mehr Zeit einzuplanen und sich vor Reiseantritt zu informieren.
Karte der geöffneten und geschlossenen Grenzübergänge: www.ge.ch.
In mehreren Bereichen der Genferseeregion wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet.
Je nach Sicherheitslage könnten bestimmte Strassen vorübergehend gesperrt oder offiziellen Konvois vorbehalten werden. Reisen zwischen Genf, dem Chablais, Hochsavoyen und den Ufern des Genfersees könnten dadurch verzögert werden.
Für nicht zwingend notwendige Fahrten wird empfohlen, die Hauptverkehrszeiten zu meiden und die Verkehrsinformationen regelmässig zu konsultieren.
Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer
Der G7-Gipfel wird zwischen dem 12. und 17. Juni 2026 mehrere Anpassungen im TPG-Netz zur Folge haben. Vom 15. bis 17. Juni gilt auf dem gesamten Netz der Ferienfahrplan. Mehrere grenzüberschreitende Linien werden aufgrund der Schliessung verschiedener Grenzübergänge angepasst, während die Linien 60, 61 und 80 normal verkehren. Die Linie 29 wird vom 12. bis 14. Juni eingestellt.
Besonders betroffen sind die grenzüberschreitenden Verbindungen. Die Linien 64 und 69 verkehren während dieses Zeitraums nicht. Die Linien 38, 40, 52, 82 und 83 werden auf Schweizer Gebiet verkürzt und bedienen mehrere Haltestellen in Frankreich nicht mehr. Auch der Rufbusdienst tpgFlex stellt seinen Betrieb auf französischem Staatsgebiet vorübergehend ein.
Zudem bleiben die TPG-Agenturen in Cornavin und Rive ab dem 12. Juni geschlossen. Fahrgäste können ihre Anliegen jedoch weiterhin in der Agentur Lancy–Pont-Rouge oder über die Online-Dienste erledigen.
Auf dem Genfersee werden während des Gipfels ebenfalls einige Schiffsverbindungen angepasst. Insbesondere die Anlegestelle Évian bleibt während mehrerer Tage geschlossen, was bei einzelnen Schifffahrtslinien zu Änderungen der Fahrtrouten führt.
Reisende werden gebeten, sich vor der Abfahrt über die Fahrpläne und allfällige Änderungen zu informieren.
Weitere Informationen: www.tpg.ch und www.cgn.ch/g7.
Die für den G7-Gipfel vorgesehenen Sicherheitsmassnahmen gehören zu den umfangreichsten, die jemals in der Region umgesetzt wurden.
Tausende Polizistinnen und Polizisten, Angehörige der Armee sowie Sicherheitsspezialistinnen und -spezialisten werden in der Schweiz und in Frankreich im Einsatz stehen. Auch im Luftraum sowie auf dem Genfersee ist eine verstärkte Überwachung vorgesehen.
Diese Massnahmen dienen dazu, die Sicherheit der Staats- und Regierungschefs zu gewährleisten und gleichzeitig die Bevölkerung sowie die Besucherinnen und Besucher zu schützen.
Wie bei früheren internationalen Gipfeltreffen könnten auch diesmal in der Region Demonstrationen stattfinden.
Die Behörden planen besondere Massnahmen, um diese Kundgebungen zu begleiten und ihre Auswirkungen auf die Mobilität möglichst gering zu halten. Je nach Entwicklung der Lage können vorübergehende Verkehrseinschränkungen angeordnet werden.
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