27.02.2018

Weniger Ausweisentzüge als im Vorjahr

In rund 84 700 Fällen mussten Fahrzeuglenkerinnen oder Fahrzeuglenker letztes Jahr in der Schweiz ihren Schweizer Führerausweis oder andere Ausweise wie den Lernfahrausweis abgeben. Das ist etwas weniger als im Vorjahr.


In rund 84 700 Fällen mussten Fahrzeuglenkerinnen oder Fahrzeuglenker letztes Jahr in der Schweiz ihren Schweizer Führerausweis oder andere Ausweise wie den Lernfahrausweis abgeben. Das ist etwas weniger als im Vorjahr.

27. Februar 2018

Im Vergleich zum Vorjahr ist im Jahr 2017 die Anzahl der Ausweisentzüge in etwa stabil geblieben. Sie hat sich auf 84 727 reduziert (minus 534 Fälle). Bei 1312 der im Jahr 2017 entzogenen Ausweise handelt es sich um Annullierungen von Führerausweisen auf Probe. Im Jahr 2016 waren es noch 1432 Annullierungen, also rund 8 Prozent mehr. Dies zeigen die neuen Zahlen aus dem Administrativmassnahmenregister des Bundesamtes für Strassen.

Tempo-Exzess

In den meisten Fällen wurde der Ausweis wegen überhöhter Geschwindigkeit entzogen. Die Anzahl dieser Entzüge beträgt insgesamt 28 449. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 2,7 Prozent. Damit setzt sich bei den Ausweisentzügen aufgrund von Geschwindigkeitsdelikten der rückläufige Trend seit 2010 fort.

In 13 620 Fällen wurde der Ausweis aufgrund von Fahren unter Alkoholeinfluss entzogen. Im Vergleich zum Jahr 2016 ist das ein Rückgang von rund 10 Prozent. Die Zahl der Entzüge aufgrund von Angetrunkenheit sinkt seit dem Jahr 2010 kontinuierlich. Das gegenteilige Bild zeigt sich bei den Ausweisentzügen aufgrund von Fahren unter Drogeneinfluss. Seit dem Jahr 2009 steigen diese Fälle stetig an und zählten 5047 Fälle im Jahr 2017. Im Vergleich zum 2016 ist das ein Plus von 8 Prozent.

Bild: EPA/Patrick Seeger 

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