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Rückblick Kulturausflug 2018

30. Juni 2018

Schon wieder „Geschichte“ TCS Kulturausflug 2018

Ein eindrücklicher Anlass von Sabine & Gabi super organisiert! Diesmal zogen wir nach Wil SG und dem Kloster Fischingen TG. Von Ruedi Wild, HESSCAR, zuverlässig chauffiert, wurden die 32 Teilnehmer an diesem Prachtstag, dem 30. Juni, mit viel Geschichte und Wissen „gefüttert“!
Dieser Event ist schon fast nostalgisch, und hat die Theater-und Opernfahrten, die Orientierungsfahrten, die Grillkochkurse überlebt. Eigentlich schade, dass die Anlässe immer mehr nur technisch ausgerichtet sind, so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Mitgliederversammlung im März, (ehemals General-Versammlung) mit gegen 200 Teilnehmern, Spiel der Stadtmusik und Programm, zu einem „Primelisammlerabend“ mit maximal 60 Personen verkommen ist!
Ein Überdenken tut NOT, ob allenfalls mit Verlosungen etc. auch die Jungen überzeugt werden können, dass der TCS keine 60plus Veranstaltung ist?
(ÄXCÜSI, aber es musste mal gesagt werden, und ich übernehme die Verantwortung).

Markttag und Stadtführung in Wil SG

Im Jahr 754 wird Wil zusammen mit Rickenbach & Züberwangen in der „Henauer Urkunde“ erstmals urkundlich erwähnt. 1226 schenkten die Grafen von Toggenburg die Stadt dem Kloster St. Gallen. Der Überfall im 1292, der Habsburger war ein Schicksalsschlag, denn Wil brannte nieder. In der wechselvollen Geschichte erwähnenswert, dass der Fürstabt Ulrich Rösch mit den Wochenmärkten einen Aufschwung brachte. In der Reformations –Zeit hatte es hier auch Anhänger, nach der Schlacht bei Kappel wurde diese Entwicklung 1531 wieder rückgängig gemacht. Wil war in der Helvetischen Republik ein Teil des Kantons Säntis, kam dann 1803 zum neu gegründeten Kanton St. Gallen. Wil erhielt 1984 den Wakkerpreis für die bauliche Erhaltung der Altstadt.
Ab 09.45 wurden die TCS’ler von Monika Käufeler und Susanne Dürr zu den Sehenswürdigkeiten der Altstadt geführt. Mit profunder Kenntnis vermittelten diese Damen den zwei Gruppen die wichtigsten Daten und Fakten der Stadt.
Zum Mittagessen fanden sich dann alle Gruppen im Restaurant „Hof zu Wil“, dem einstigen Sitz (über 500 Jahre lang) der St. Galler Fürstäbte, der sogenannten Krone der Altstadt, ein.

Dann folgte noch ein Rundgang im Kloster Fischingen
Am Nachmittag nach kurzer Fahrt wurden wir auf 14.00 Uhr im Seminarhotel Kloster Fischingen erwartet. Das ehemalige Benediktinerkloster wurde 1138 vom Konstanzer Bischof Ulrich II, als Eigenkloster den Pilgern Obdach und Zuflucht geboten. Nur noch 6 Benediktiner sind derzeit hier tätig, einst waren es gegen 150 Mönche und 120 Nonnen.
Das Kloster wurde nach dem Tode des letzten Benediktiner-Abtes, 1848 vom Thurgauischen Grossen Rat aufgehoben. Die Bibliothek vom Kanton Thurgau übernommen. Die Orgel mit 33 Registern stammt von Johann Georg Aichgasser.
1852 wurde das Kloster an einen Textilfabrikanten verkauft, dann bestand im Konvent eine Handelsschule. Und 1879 erwarb es der kath. Männerverein St. Idazell und eröffnete eine Waisenanstalt, Kinderheim, Erziehungsanstalt, mit „dunkler Vergangenheit“. Engelberg sandte 1943 P. Paul Haag und P. Ulrich Bulgheroni nach Fischingen um die Leitung des Kinderheimes zu übernehmen. Am 28. August 1977 konnte dann die rechtliche Wiedererrichtung des Klosters Fischingen in festlicher Form vorgenommen werden. Bischof Anton Hänggi leitete den Festgottesdienst, Abt Leonhard Bösch hielt die Festpredigt, Pater Florin Cavelti war der erste Prior.

Die eigentliche Führung organisierte Marie-Louise Eberhard
Die Führung und Orgeldemonstration leitete sie mit viel Freude und Kenntnis! Anschliessend wurden wir noch mit Kaffee und Kuchen bewirtet, bevor es dann über die Hulftegg, durchs Tösstal hinunter, dem Stau auf der Autobahn ausweichend, zurück nach Dielsdorf ging.

Es bleibt der Dank an den TCS und die Organisatorinnen Sabine Schwendinger und Gaby Kuratli für den gelungenen Kulturausflug 2018!
 

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