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Ein neuer Anlauf, das Auto aus der Stadt zu verdrängen

Mit dem kommunalen Verkehrs- und Siedlungsrichtplan plant der Zürcher Gemeinderat die Zukunft der Stadt – allerdings an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner vorbei. Es droht ein detailversessener Stadtumbau, der nicht zuletzt auch die Mobilität in der Stadt Zürich markant verschlechtert. Voraussichtlich am 28. November haben Zürcherinnen und Zürcher die Möglichkeit, darüber abzustimmen.

Der Kanton Zürich wird in den nächsten Jahren weiter wachsen – vor allem in urbanen Wohngebieten. Für die Stadt Zürich bedeutet das bis 2030 etwa 80'000 neue Einwohnerinnen und Einwohner, die sich alle effizient im Stadtgebiet bewegen möchten. Darauf soll der Siedlungs- und der Verkehrsrichtplan vorbereiten.

Das Resultat schiesst jedoch weit übers Ziel hinaus: Die Richtpläne drohen die Stadt und ihre Mobilität zu erdrosseln. Statt das Wachstum massvoll zu lenken, ist ein detailversessener Stadtumbau geplant. Das entspricht nicht mehr den Bedürfnissen einer aktiven und innovativen Stadtbevölkerung. Vor allem Automobilisten haben das Nachsehen.

Velorouten schränken den Autoverkehr ein
Die vorgesehenen 110 km Velovorzugsrouten führen nicht nur zu vielen Durchfahrtsbeschränkungen, sondern sehen auch den Abbau von unzähligen blauen Parkplätzen vor. Doch in der Stadt hat noch immer fast jeder 2. Haushalt ein Auto – eine Tatsache, die vom Planern scheinbar willentlich übersehen wird, wenn statt der geforderten 50 km Vorzugsrouten nun mehr als das doppelte geplant wird.

Durchgehend 30km/h führt zu Schleichverkehr
Der Stadtzürcher Verkehr wird sich künftig nur noch mit maximal 30 km/h fortbewegen dürfen, egal ob es Sinn macht oder nicht. Das verlangsamt nicht nur den Verkehrsgeschwindigkeit auf wichtigen Achsen, sondern macht auch den Schleichverkehr durch Quartiere wieder attraktiver. So leiden schliesslich doch wieder mehr Bewohner unter Verkehr.

Einseitige Kündigung des Parkplatzkompromisses
Der historische Parkplatzkompromiss hat der Stadt in den letzten Jahren geholfen, attraktiver zu werden – vor allem auch, weil der motorisierte Individualverkehr nicht stärker eingeschränkt wurde. Jetzt wird der Kompromiss einseitig aufgekündigt. Ohne eine konkrete Alternative aufzuzeigen oder auch nur einen Ansatz für einen neuen Kompromiss zu suchen, werden bodenlos Parkplätze gestrichen.

Die geplanten Quartierblöcke verschärfen die Situation zusätzlich, da privater Autoverkehr ganz aus ihnen verbannt werden soll. Und das, obwohl die Initiative «Züri autofrei» vom Bundesgericht gestoppt wurde, weil eine generelle Einschränkung des motorisierten Verkehrs widerrechtlich ist. Nun also trotzdem ein neuer Anlauf, das Halten von Autos zu verunmöglichen.

Zurück auf Start: Ablehnung an der Urne
Ohne Frage: Die Entwicklung Zürichs braucht eine gute Planung, um die Attraktivität der Stadt zu erhalten. Doch mit mehreren hundert Seiten dicken Richtplänen, die wilde Gedankenspiele und technokratische Fantasien manifestieren, ist dem nicht gedient. Eine nachhaltige Siedlungs- und Verkehrsplanung muss alle Zürcherinnen und Zürcher berücksichtigen. Und dazu gehören explizit auch Automobilisten.

Am 28. November bietet sich Stadtzürcherinnen und Stadtzürchern die Möglichkeit, eine Überarbeitung einzufordern.

Mit der Ablehnung an der Urne kann verhindert werden, dass die Stadt von städteplanerischen Gelüsten erdrosselt wird. Der TCS unterstützt das Referendumskomitee: free-zürich.ch

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