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90. HV der TCS Regionalgruppe Appenzell Innerrhoden

14. März 2019

Die Mitglieder wie eine Familie zusammenhalten

Die Verantwortlichen der TCS-Regionalgruppe Appenzell Innerrhoden blickten an der Hauptversammlung am Freitag im Restaurant „Lehmen“ auf ein vielfältiges Jahresprogramm zurück und stellten die Aktivitäten in diesem Jahr vor. Im Anschluss erfuhren die Anwesenden einiges über den Einsatz von Drohnen bei Polizeieinsätzen.  

Die Regionalgruppe Appenzell Innerrhoden ist ein aktives Mitglied der Sektion St. Gallen - Appenzell Innerrhoden. Sie versucht, ihre Mitglieder mit verschiedenen Aktivitäten wie eine „Familie“ zusammenzuhalten. Das verdeutlichte auch der Jahresbericht von Präsident Marc Rechsteiner (Haslen): Einer Oldtimerausfahrt „Rond om de Säntis“ folgte die 24. und leider auch letzte Ausgabe des Hundwilerhöhi-Laufes. Der Präsident bezeichnete diesen Anlass als toll und speziell und lobte die sehr konstruktive und gute Zusammenarbeit mit der Sektion Appenzell Ausserrhoden.

Ausflug ins Verkehrshaus
Ein Anlass, der wegen des äusserst schlechten Wetters in die Geschichte eingehen wird, war die Abendwanderung von Sollegg zur Scheidegg, an der nur gerade eine Handvoll Mitglieder teilnahm. Von Erfolg gekrönt waren jedoch der Sommernachtsball im Hotel „Einstein“, der Besuch der Firma Jansen in Oberriet und der traditionelle Familienabend mit Lottomatch im Hotel „Freudenberg“.
Wieder auf dem Programm standen auch letztes Jahr die Jugendfahrlager im Tessin und der Auffrischungskurs „Wie fahre ich?“, der zusammen mit der Pro Senectute ausgeschrieben worden war. Diese Kurse werden auch in diesem Jahr angeboten: Die Jugendfahrlager finden in den Wochen 6. bis 12. Juli bzw. 28. September bis 4. Oktober statt, der Auffrischungskurs für Seniorinnen und Senioren im September (das genaue Datum wird frühzeitig publiziert).
Zudem wird es eine Abendwanderung von Brülisau zum Ruhsitz geben (am 30. August), einen Sommernachtsball (7. September) und einen Tagesausflug ins Verkehrshaus Luzern (20. September).

Attraktiv für Familien
Kerngeschäfte des Touringclubs Schweiz bleiben nach wie vor die drei Service-Center in unserer Region. Namentlich in St. Gallen, Sevelen und Eschenbach. Insbesondere die freiwilligen Occasionstests hätten um 10 Prozent zugelegt, erklärte Philippe Ronner, Geschäftsführer TCS Sektion St. Gallen-Appenzell Innerrhoden. Bei dieser Gelegenheit verwies er auf die neue Mitgliedschaft für Familien, die er als einfacher und attraktiver bezeichnete. Das grosse Ziel bestehe darin, die Mitgliederzahl zu halten, wobei man auf die Werbung durch die zahlreichen treuen und langjährigen Mitglieder hoffe.


Dank an die Polizei
Im Rahmen der Hauptversammlung richtete Marc Rechsteiner einen Dank an seinen Vorstandskollegen Thomas Zimmermann, beziehungsweise an die Adresse der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden, für den Einsatz im Bereich der Verkehrserziehung bei Schulkindern und für die Prävention. Erwähnt wurde an dieser Stelle auch die im November durchgeführte Beleuchtungskontrolle durch die Polizei in Meistersrüte, bei der die Lenker auf die Mängel hingewiesen wurden bzw. diese an Ort und Stelle behoben werden mussten.
Bei dieser Gelegenheit wurde darüber informiert, dass Thomas Zimmermann nach 24 Dienstjahren per 1. Mai dieses Jahres eine neue Stelle bei der Schweizer Luftwaffe antreten wird. Soweit es seine neue berufliche Tätigkeit erlaubt, bleibt er aber weiterhin im Vorstand der TCS-Regionalgruppe Appenzell Innerrhoden aktiv. Neues Bindeglied für den TCS zur Kantonspolizei wird voraussichtlich Christian Kuhn.

Drohnen – ein sinnvolles Hilfsmittel
Im Anschluss an die Hauptversammlung kamen die Anwesenden in den Genuss eines interessanten Kurzvortrages von Thomas Zimmermann. Er stellte den sinnvollen Einsatz von Drohnen und Multikoptern vor. Diese kommen bei der Polizeiarbeit immer mehr in den Einsatz, insbesondere bei der Suche nach vermissten Personen. „Es handelt sich dabei um unterstützende Hilfsmittel, sie ersetzen aber keinen Helikopter oder eine Suchmannschaft“, erklärte Thomas Zimmermann, der beeindruckende Aufnahmen zeigte.
Leider werde mit Drohnen auch Missbrauch betrieben, so Zimmermann. So könne eine Drohne in der Nähe von Flughäfen Störungen verursachen oder sogar Maschinen beschädigen. Thomas Zimmermann nannte aber auch Stichworte wie Wildruhezonen oder Persönlichkeitsschutz. So sei es auch verboten mit einer Drohne Menschenansammlungen (z.B. die Landsgemeinde) zu filmen.
Aus polizeilicher Sicht bietet eine Drohne oder ein Multikopter bei gewissen Ereignissen eine gute Hilfestellung, leider werde damit von Privatpersonen auch „Schindluderei“ betrieben, fasste er es zusammen.
 

thomas zimmermann
Thomas Zimmermann zeigte auf wie hilfreich Multikopter bzw. Drohnen bei Suchaktionen sein können (Bild: Vreni Peterer)


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