NEIN zur Volksinitiative „Grüne Wirtschaft“

Bern, 8. September 2016. Die Initiative „Grüne Wirtschaft“ hätte gravierende Auswirkungen auf die Mobilität, würde der Wirtschaft schaden und zöge bedeutende soziale Ungerechtigkeiten nach sich. Um den Energieverbrauch zu reduzieren, setzt der TCS stattdessen auf neue Formen der Mobilität und auf die technologische Entwicklung.

08. September 2016

Die Initiative „Grüne Wirtschaft“ zielt auf eine Reduktion des Energie- und Rohstoffverbrauchs um 65% bis zum Jahr 2050. Dieses Ziel ist für den Bundesrat klar unerreichbar. Nur schon der Versuch, sich dem Ziel anzunähern, würde im Mobilitätsbereich zur Einführung drastischer Lenkungsabgaben auf fossilen Brennstoffen und Elektrizität führen, was sowohl den Individual- wie auch den öffentlichen Verkehr tangieren würde. „Die Kosten für Mobilität würden sich derart verteuern, dass dies einer sozialen Ungleichheit gleichkäme“, warnt Thierry Burkart, Vizepräsident des TCS. „Gerade Bewohner von Randregionen und Pendler, aber auch die Wirtschaft als Ganzes würden davon schwer getroffen.“ 

Für pragmatische und sozialverträgliche Lösungen

Mobilität ist für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung von vitalem Interesse. Statt nun den Zugang dazu einzuschränken, setzt der TCS einerseits auf technologische Neuerungen, mit welchen im Verkehr schon bedeutende Fortschritte in den Bereichen Verbrauchs- und Schadstoff-Reduktion erzielt worden sind (Euro-Normen, 130g-CO2-Verordnung, Elektrifizierung etc.). Anderseits engagiert sich der TCS aber auch für neue Antriebe (Ladestellen-Netzwerk für Elektrofahrzeuge) sowie für moderne Mobilitätsformen (Car/Park-Sharing-Modelle, Selbstbedienungs-Velomiete und Fahrgemeinschaften), um die Nutzung von Ressourcen zu optimieren und die multimodale Fortbewegung auf pragmatische und effiziente Weise zu fördern.

Aus diesen Gründen empfiehlt der TCS mit Nachdruck, die Initiative abzulehnen. 

 
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