Gotthard Strassentunnel - Ja zur 2. Röhre

Der TCS ist erfreut über das Ja der Schweizer Bevölkerung: Mehr Sicherheit am Gotthard dank Ja zur zweiten Röhre.


«Uns ist das Tessin nicht Wurst»

Zusammen mit CVP-Ständerat Filippo Lombardi und SVP-Nationalrat Jean-François Rime hatte der TCS in Bern mit feinen Salametti aus dem Tessin für die 2. Röhre am Gotthard geworben. 

Auch Bundesrätin Doris Leuthard war klar für die 2. Gotthard-Röhre

Vom Brenner zum Gotthard

Im Interview mit «10vor10» nahm die Verkehrsministerin Doris Leuthard Stellung zu den möglichen Szenarien einer zweiten Gotthard-Röhre. 

Der Bau einer zweiten Röhre ist sinnvoll aus folgenden Gründen:

JA zu mehr Verkehrssicherheit

Mit dem Bau einer zweiten Sanierungsröhre und künftig richtungsgetrennter Verkehrsführung könnten in beiden Röhren Pannenstreifen eingerichtet werden. Solche gibt es heute im Gotthardtunnel keine. Mit dem Bau einer zweiten Sanierungsröhre am Gotthard lässt sich die Sicherheit im Gotthardtunnel massiv verbessern.

JA zur sicheren Handelsverbindung

Die Volkswirtschaften der verschiedenen Schweizer Kantone brauchen eine funktionierende Strassenverbindung ins Tessin und nach Italien. Dass am Gotthard während der Sanierung eine effiziente und den Kapazitätsanforderungen genügende Lösung mit einem Sanierungstunnel umgesetzt wird, ist im direkten Interesse sämtlicher Schweizer Kantone. 

JA zur intelligenten Sanierung

Jede Generation steht einmal vor der Herausforderung, den Gotthard-Strassentunnel zu sanieren. Mit dem Bau einer zweiten Sanierungsröhre lösen wir dieses Problem nachhaltig. Mit dem Verlade-Provisorium hingegen geben wir diese Aufgabe nur an die nächste Generation weiter. Ein Sanierungstunnel ist nachhaltig und ermöglicht künftig anfallende Sanierungen einfach, effizient und sinnvoll zu gestalten. 

JA zu intakten Landschaften

Ein Verlade-Provisorium vernichtet wertvolles Land: Mit dem Bau eines Verlade-Provisoriums entstehen gigantische Anlagen im Alpengebiet oder in den vorgelagerten Gebieten. Die Verladestationen für eine zeitweilige Nutzung beanspruchten 135’000 m² Land für die Lastwagen und 20‘000 m² für Privatfahrzeuge, also rund die Fläche von 22 Fussballfeldern. Um in den Kantonen Tessin und Uri überhaupt so ein Terrain zur Verfügung stellen zu können, müssten zahlreiche private Landbesitzer enteignet werden. 

JA zum Zusammenhalt der Schweiz

Mit dem Bau eines Sanierungstunnels am Gotthard kann die alte Tunnelröhre saniert werden, ohne dass die Strassenverbindung zwischen dem Tessin und der restlichen Schweiz unterbrochen wird. Eine provisorische Verladelösung, wie sie vom Referendumskomitee gefordert wird, schottet das Tessin während Jahren vom Rest der Schweiz ab. 

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