Wohnmobilmiete

Ein Wohnmobil mieten, dann ab in die Ferien! Das klingt zwar einfach, benötigt aber doch einiges an Vorbereitung.

Wer die folgenden Tipps beachtet, ist gut vorbereitet und kann sich entspannen.

Wohnmobil-Miete

Tipps & Tricks für die Wohnmobilmiete

Die wichtigsten Punkte

  • Vor der Miete: Grösse des Fahrzeuges bestimmen. Besichtigung des Wohnmobils. Welche Gegenstände werden mitgenommen? Routenplanung wegen Kilo­meterleistung.
  • Bei Vertragsabschluss: Wer fährt (auf Vertrag vermerken!)? Kilometerleistung. Versicherungsschutz (Selbstbehalte). Wie ist bei einem Schaden die Reparatur oder die Rückführung geregelt? Gemietete Fahrzeugkate­gorie im Vertrag.
  • Bei Fahrzeugübernahme: Fahrzeug erklären lassen. Allfällige Schäden auf Übernahmeprotokoll. Kontrolle der Einrichtungsgegenstände. Füllstand Wasser- und Abwassertank sowie Gasflaschen (Reserve-Gasflasche). Ländervorschriften bezüglich Fahrzeugausrüstung.Betriebsanleitungen für Kochherd, Heizung usw. Fahrzeugausweis, grüne Versicherungskarte, Vignette, europäisches Unfallprotokoll.

Mieten eines Wohnmobils

Im Internet und in Caravaning-Zeitschriften findet sich eine Menge Material zur wohlüberlegten Reisemobil-Miete. Diese Überlegungen müssen schon vor der Miete beginnen, zum Beispiel die richtige Fahrzeug-Wahl. Obwohl kleinere Fahrzeuge in der Regel günstiger sind, sollte die Grösse des Wohnmobils angemessen gewählt werden. Falls man nämlich an Regentagen viel Zeit im Inneren verbringen muss, ist es für alle angenehmer, wenn man zumindest etwas Raum für sich in Anspruch nehmen kann.


Nutzlast

Falls Fahrräder, Surfbretter usw. mitgenommen werden, ist der Platzbedarf oder die Befestigungsmöglichkeit vorher zu klären. Zudem verursachen solche Gegenstände Zusatzgewicht, die Nutzlast von Wohnmobilen ist beschränkt.

Bei Vertragsabschluss

Auf dem Mietvertrag sollten unbedingt alle in Frage kommenden Fahrer vermerkt sein. So kann im Ausland Ärger vermieden werden. Meist beläuft sich die Mindestmietdauer in der Haupt- und Nebensaison auf eine Woche mit einer vorgegebenen Kilometerleistung. Falls diese überschritten wird, entstehen Mehrkosten je gefahrenem Kilometer. Gerade bei Reisemobilen ist der Diebstahlschutz, auch von Gegenständen aus dem Fahrzeug, empfehlenswert.

Für den Fall eines Schadens oder eines Unfalls sollte vorgängig geklärt werden, wie der Ablauf der Reparatur oder die Rückführung geregelt ist. Im Vertrag muss festgehalten sein, welches Fahrzeug man gemietet hat. Kann dieses vom Vermieter aus einem Grund nicht zur Verfügung gestellt werden, sollte dieser mindestens ein gleichwertiges Auto bereithalten. 

Die Fahrzeugübernahme

Lassen Sie sich Schäden am Fahrzeug und an der Einrichtung auf einem Übernahmeprotokoll bestätigen. Kontrollieren Sie alle aufgeführten Einrichtungsgegenstände auf Vollständigkeit und Funktion. Wichtig ist das Zubehör wie Wasserschläuche zum Füllen der Tanks, Stromkabel, Radkeile usw.

Die Gasflaschen müssen einen ausreichenden Füllstand aufweisen, denn diese können im Ausland nicht einfach gefüllt oder getauscht werden, da die Anschlüsse länderspezifisch sind, daher immer Reserveflasche an Bord!

Machen Sie eine Probefahrt vor Ferienantritt. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Aussenabmessungen und dem Fahrzeuggewicht

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