Schützen Sie sich selbst und andere vor Winterviren

Einige einfache Regeln helfen, das Übertragungsrisiko zu verringern und Leben zu retten.


Schnäuzen, Niesen, Spucken, Husten: diese alltäglichen Vorgänge können im Krankheitsfall ein grosses Risiko darstellen.

Folgende Hygienemassnahmen sind gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) wichtig:

  • Beim Husten etwas vor den Mund halten, am besten ein Papiertaschentuch.
  • Beim Niesen etwas vor Nase und Mund halten, am besten ein Papiertaschentuch. Wenn kein Taschentuch zur Hand ist: Die Hand vor Mund und Nase halten und anschliessend die Hände mit Wasser und Seife waschen oder den Arm vor Nase und Mund halten.
  • Beim Schnäuzen nur Papiertaschentücher verwenden.
  • In ein Taschentuch spucken.
  • Nach dem Husten, Niesen und Spucken in ein Taschentuch die Hände waschen.
  • Das Taschentuch muss aus Papier sein und darf nur einmal benutzt werden. Dann wird es entsorgt, möglichst in einen Abfalleimer mit einem Sack und einem Deckel.

Lebensgefährlich für Menschen mit verminderter Immunabwehr

Was für gesunde Leute lästiges Schnäuzen, Niesen und Kratzen im Hals bedeutet, kann bei Menschen mit verminderter Immunabwehr unter Umständen lebensgefährlich sein.

Bedrohlich sind nicht nur Grippeviren, sondern auch andere respiratorische Viren. Mit Grippeimpfung, Händehygiene und Masken kann man sich und sein Umfeld einfach und wirksam dagegen schützen. Die respiratorischen Viren treten in den Wintermonaten gehäuft auf, weshalb sie auch als Winterviren bekannt sind. Respiratorische Viren heissen sie, weil sie hauptsächlich Atemwegserkrankungen auslösen.

Diese Erreger gelangen vor allem über die Schleimhäute von Nase, Mund und Augen in den Körper. Dies kann über unsichtbare Tröpfchen beim Niesen, Sprechen und Husten sowie als Schmier- oder Kontaktinfektion über die Hände passieren. Mehrere Stunden überleben sie zudem auf Gegenständen wie Türklinken oder Oberflächen wie Computertastaturen.

Die wichtigste Massnahme neben der Impfung ist deshalb die Unterbrechung der Übertragungswege für respiratorische Viren. Als einfach und sehr wirksam haben sich dafür die konsequente Händehygiene und das Tragen von Schutzmasken bei Erkältungssymptomen erwiesen.


Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: mdtcsch

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit den Experten vom Universitätsspital Zürich (USZ) realisiert.

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