So gesund ist Bergluft

Wer gesünder leben möchte, geht hoch hinauf in die Berge und geniesst die Bergluft.


Das Alpenklima beeinflusst den Kreislauf positiv und aktiviert die Abwehrkräfte, Hauterkrankungen werden weniger und auch psychosomatische Beschwerden bessern sich. Schon wenige Tage in den Alpen wirken sich wie ein Kurzurlaub auf die gereizten Atemwege aus – und die Seele. Wer von hoch oben auf das Tal hinunterblickt, vergisst Stress und Alltagssorgen – der Kopf wird frei und der Körper mit neuer Energie aufgetankt.

Auch Pollenallergiker profitieren von einer Tour in die Berge. Die Pollendichte nimmt mit jedem Meter Höhe ab. Daher bekommen die gereizten Atemwege die Chance, sich zu erholen. Bergluft hat aber noch weitere Vorteile. In einer Studie der Universität Zürich haben Forscher des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin herausgefunden, dass die Bergluft einen positiven Einfluss auf den Kreislauf hat und vor Herzinfarkt schützt.

Wer auf einer Höhe von 1 000 Metern lebt, hat laut der Studie ein um rund 22 Prozent niedrigeres Herzinfarkt-Risiko – auch das Schlaganfallrisiko ist um zwölf Prozent reduziert. Pro 1 000 Höhenmeter reduziert sich das Risiko noch einmal um den gleichen Prozentsatz. Allein der Geburtsort hat laut der Studie, bei der die Gesundheitsdaten von 1,64 Millionen Menschen analysiert wurden, einen positiven Effekt auf das Herz. Dafür sind vermutlich klimatische Faktoren wie Luftqualität und Sonnenstrahlung verantwortlich.

In Höhenlagen wird die Luft immer dünner und dies wirkt sich auch auf den Hunger aus. In einer Untersuchung wurden 20 Übergewichtige für eine Woche auf eine Forschungsstation auf die Zugspitze gebracht. Die Probanden durften keine sportlichen Aktivitäten ausführen. Während dieser Woche nahmen sie im Durchschnitt 1,5 kg ab. Der geringere Sauerstoffgehalt, so die Studie, würde den Appetit zügeln. 


Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: mdtcsch

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