Unsere Geschichte
Unsere Geschichte

Die Entwicklung des TCS zum heute grössten Mobilitätsclub der Schweiz – ein Rückblick auf 125 Jahre Clubgeschichte

Unsere Geschichte

Die Entwicklung des TCS zum heute grössten Mobilitätsclub der Schweiz – ein Rückblick auf 125 Jahre Clubgeschichte



1896
1896

Am 1. September 1896 finden sich 205 begeisterte Radfahrer in Genf zusammen und gründen den Touring Club Suisse.

1896

Am 1. September 1896 finden sich 205 begeisterte Radfahrer in Genf zusammen und gründen den Touring Club Suisse.

Ziel des neu gegründeten Vereins ist es, die Mobilität in Form von Radtourismus zu fördern und sicherer zu machen, denn bisher ist Radfahren noch ein wahres Abenteuer. Nicht nur sind die Strassen in katastrophalem Zustand und führen zu vielen Pannen, auch die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber diesem relativ neuen Verkehrsmittel muss zuerst erarbeitet werden.

So gibt es zahlreiche Anekdoten von Radfahrern, die durch Steinbrocken, fliegende Mistgabeln oder über den Weg gespannte Drähte auf Lenker- oder Kopfhöhe vom angeblichen Rasen abgehalten werden sollten.

1898

Der TCS tritt als Gründungsmitglied der Ligue Internationale des Associations Touristes (LIAT) bei, ein Zusammenschluss von damals 17 Radfahrer- bzw. Tourismusverbänden.

1908

Der TCS beginnt sein Engagement für die Verkehrserziehung und fordert vom Bundesrat einen obligatorischen Verkehrsunterricht.

1911

Auf Begehren der Automobilisten des TCS wird eine Automobilsektion ins Leben gerufen.

1923

Beim ersten Automobilsalon in Genf ist der TCS mit einem Stand vertreten. Der Club zählt bereits 10’000 Mitglieder. 

1914–1928

Die ersten Sektionen werden gegründet.

Das Tessin gründet 1914 die erste kantonale Sektion, um sich mit allen touristischen und verkehrstechnischen Fragen befassen zu können, die seinen Kanton betreffen. Diese erste «Dezentralisierung» markierte den Beginn der föderalistischen Struktur des TCS. Danach folgen sehr rasch weitere Sektionen: Jurassienne (1916), Genève (1917), Zürich (1917), Vaud (1918).

In den 1920er-Jahren folgen dann die Sektionen beider Basel (1921), Neuchâtel (1922), Schaffhausen (1924), Biel/Bienne-Seeland (1925), Bern (1926), Freiburg (1926), Solothurn (1926), Wallis (1926), Waldstätte (1926), Glarus (1927), Graubünden (1927), St. Gallen-Appenzell I.Rh. (1927), Thurgau (1927), Jura Neuchâtelois (1928).

1929
1929

Ein Strassenhilfsdienst wird an diversen Standorten in der Schweiz eingerichtet.

1929

Ein Strassenhilfsdienst wird an diversen Standorten in der Schweiz eingerichtet.

Nach einer erfolgreichen Testphase werden 1929 an verschiedenen Grenzübergängen, beispielsweise in Basel oder Chiasso, Hilfsposten installiert. Die Holzchalets dienen ausgebildeten Mechanikern als Büro. 

Zu den Hauptreisezeiten sind die TCS-Agenten mit ihren Motorrädern inklusive Seitenwagen auf den Hauptstrassen unterwegs. Sie führen Reparaturwerkzeuge und Sanitätsmaterial für den Verwundetentransport mit sich und helfen sowohl bei Pannen als auch bei Unfällen.

1930
1930

Der Touring Club lanciert die Kampagne «Sind Sie vorsichtig?», welche der Unfallprävention und Verkehrssicherheit dient. Die erste Verkehrssicherheitskampagne des TCS ist ein Erfolg und der Grundstein, sich weiterhin auf dem Gebiet der Unfallverhütung zu engagieren.

1936
1936

Die Touring-Hilfe ersetzt den Strassenhilfsdienst.

1936

Die Touring-Hilfe ersetzt den Strassenhilfsdienst.

Die Touring-Hilfe als Nachfolger des Strassenhilfsdienstes bringt neue Vorteile mit sich. Hilfe ist nun schweizweit und rund um die Uhr, Tag und Nacht, verfügbar.

Dies gelingt einerseits durch die Zusammenarbeit mit über 500 Garagen, die Pikettpersonal zur Verfügung stellen. Andererseits kann die Hilfe durch die Auskunft der Post telefonisch angefordert werden. 

1944

Während des Zweiten Weltkrieges leistet der TCS einen Beitrag zur Landesversorgung. Zusammen mit dem französischen Touring Club beschafft er für Überseelieferungen die vorgeschriebenen Dokumente. 

1949

Es wird eine neue Mitgliederkategorie ins Leben gerufen: die Camper. Für die Benutzung der TCS-Zeltlager wird eigens ein Reglement verfasst.

 

 

1952
1952

Angesichts von steigenden Unfallzahlen erhöht der TCS sein Engagement für mehr Verkehrssicherheit.

1952

Angesichts von steigenden Unfallzahlen erhöht der TCS sein Engagement für mehr Verkehrssicherheit.

Zur Senkung der Unfallzahlen und den damit fast 900 Verkehrstoten auf nicht einmal 400’000 Motorfahrzeuge engagiert sich der TCS sowohl in der besseren Ausbildung der Lenker als auch an Schulen. Die Broschüre «Schneller, immer schneller», die über das richtige Verhalten im Strassenverkehr informiert, wird über 100’000 Mal verteilt.

Für mehr Sicherheit auf dem Schulweg ruft der Touring Club die ersten Schülerpatrouillen ins Leben, bildet die dafür Verantwortlichen aus und liefert das nötige Material wie Schulterriemen. 

1958

Der ETI-Schutzbrief wird ins Leben gerufen und unterstützt den Inhaber bei finanziellen, technischen oder rechtlichen Problemen. 

1968

Der TCS gründet die Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft Assista, damit die Rechtshilfe des ETI-Schutzbriefs im Ausland weiter wahrgenommen werden kann. Bald schon wird das Potenzial für inländische Angebote erkannt und ausgebaut.

 

 

1950–1964

Die Gründung der Sektionen Zug (1950), Appenzell AR (1953), Uri (1960), Schwyz (1963) und Aargau (1964) stärken die nationale Ausstrahlung des Touring Club Schweiz, der nunmehr in allen Schweizer Kantonen verankert ist.



1968
1968

Zusammen mit deutschen Partnern werden das erste Mal Kindersitze auf ihre Sicherheit getestet.

1968

Zusammen mit deutschen Partnern werden das erste Mal Kindersitze auf ihre Sicherheit getestet.

Die Tests sind ihrer Zeit voraus, da in den Autos noch nicht einmal Sicherheitsgurte obligatorisch sind und die Anzahl Kinder im Auto nicht der Anzahl Plätze entsprechen muss.

Das Fazit der Tests von sechs Kindersitzen ist denn auch ernüchternd. Gerade einmal zwei Sitze bieten «ganz guten Schutz».

1970

Die neu eingerichtete Alarmzentrale des Touring Clubs garantiert rund um die Uhr Hilfe für im Ausland in Not Geratene.  

1973

Zusammen mit internationalen Partnern werden die Reifentests ins Leben gerufen.  

1975

Die ersten Leuchtgürtel (heute «Trikis») werden an Kindergärtler und Primarschüler verteilt. 

 

1976
1976

Der TCS verstärkt sein Engagement im Bereich Konsumentenschutz.

1976

Der TCS verstärkt sein Engagement im Bereich Konsumentenschutz.

Bereits seit den 1960er-Jahren testet der TCS einzelne Autobestandteile oder Autozubehör. Ab 1976 systematisiert und erweitert der Technische Dienst des Touring Clubs seine Testungen und führt diese alleine oder mit spezialisierten Partnern durch. 

Beispielsweise werden neben Prüfungen von Feuerlöschern und Treibstoffen auch Untersuchungen zu Sicherheitsgurten realisiert.

1979

 Das Technische Zentrum in Emmen wird in Betrieb genommen und beherbergt neu die Touring-Hilfe und den Technischen Dienst.

1983

Der TCS darf das millionste Mitglied begrüssen. 

 

 

1985
1985

Der Touring Club sagt der Luftverschmutzung den Kampf an und setzt sich für die Katalysatortechnik ein.

1985

Der Touring Club sagt der Luftverschmutzung den Kampf an und setzt sich für die Katalysatortechnik ein.

Im Zuge der allgemeinen Bemühungen zur Reduktion von Schadstoffen in der Luft und der Umwelt übernimmt der TCS eine wichtige Rolle. Nicht nur nutzt er seine Erfahrung für eine landesweite Informationskampagne in Form von Broschüren und Werbespots. 

Der Technische Dienst des TCS führt auch verschiedene Langzeittests von Fahrzeugen mit Katalysatoren durch. Basierend auf den entstandenen Befunden setzt sich der TCS für die Katalysatortechnik ein und macht landesweit Werbung für diese Technologie.

1988

 Der TCS beginnt zusammen mit internationalen Partnern Pkw-Crashtests durchzuführen.

1994

Eine Strasseninformationszentrale wird in Zusammenarbeit mit dem Radio Suisse Romande (RSR) eingerichtet, die Strassennachrichten über die Frequenzen des RSR ausstrahlen kann. 


 

1996
1996

Der Touring Club Schweiz feiert sein
100-jähriges Bestehen.

1996

Der Touring Club Schweiz feiert sein
100-jähriges Bestehen.

In seinem Jubiläumsjahr bringt der TCS zum Ausdruck, dass er die sinnvolle Vernetzung von Auto-, Schienen- und Luftverkehr zur Sicherstellung einer menschen- und umweltgerechten Mobilität unterstützt. So soll den Menschen ein Optimum an Mobilität zur Verfügung gestellt werden. Er dehnt nicht nur seine Dienstleistungen auf den nicht motorisierten Sektor aus, sondern kündigt die Annäherung an den öffentlichen Verkehr an. Optisches Symbol ist eine SBB-Lokomotive, eine bis dahin ungewohnte Allianz im Kleid des neuen Corporate Design des TCS.

Der Pannendienst bekommt einen neuen Namen. Aus der langjährigen Touring-Hilfe wird neu die Patrouille. Die bisherigen fünf Strassenhilfezentralen werden in eine neue Anlage in Bern-Schönbühl zusammengeführt. Der TCS zählt rund 900 Mitarbeitende und 1,3 Millionen Mitglieder.

1997

Der TCS steigt ins Internet ein und lanciert die Website www.tcs.ch. Auf über 800 Seiten bietet sie eines der umfangreichsten Informationspakete der Schweiz in drei Sprachen.

1999

Sowohl im Lawinenwinter 1999 als auch nach dem Brandunfall im Mont-Blanc-Tunnel bietet der TCS seine Hilfe an, evakuiert Fahrzeuge oder investiert in die Verbesserung der Sicherheitslage in den Tunneln.

 

 

2000
2000

Das erste TCS-Verkehrssicherheitszentrum wird in Stockental bei Thun eröffnet.

2000

Das erste TCS-Verkehrssicherheitszentrum wird in Stockental bei Thun eröffnet.

Das TCS-Verkehrssicherheitszentrum Stockental bei Thun im Berner Oberland nimmt unter dem Motto «Lernen durch Erleben» seinen Betrieb auf. Es gilt als das modernste Verkehrssicherheitszentrum Europas. 

Als Chefinstruktor wird der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Marc Surer verpflichtet. Er begleitet die vom TCS angebotenen Fahrkurse beratend und gestaltet das Kursangebot mit.

2004

 Der TCS baut seine Auslandshilfe weltweit aus und schickt bei Krisen Spezialisten vor Ort, die wiederum die Repatriierung organisieren.

2006

 Nachdem die Zweiphasenausbildung für Autofahrer obligatorisch wird, bietet der TCS die entsprechenden Kurse seinen Mitgliedern sowie Neulenkern und Nichtmitgliedern an.



2008
2008

Dass der TCS im ganzen Land als kompetenter Akteur auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit wahrgenommen wird, ist nunmehr das Resultat einer bereits hundert Jahre langen gewissenhafter und konsequenter Aufbauarbeit. Inzwischen ist die weitgefächerte Verkehrssicherheitstätigkeit breit abgestützt durch eine enge Zusammenarbeit mit Partnerclubs und -organisationen, fokussiert auf Präventionsarbeit, permanente Aus- und Weiterbildung von Jung und Alt sowie Tests. Mit einer Wanderausstellung durch das ganze Land wird das TCS-Engagement dokumentiert.

2008

Im Zeichen der Innovation steht die neu gegründete Mobilitätsakademie. Als grösster Mobilitätsdienstleister der Schweiz sucht der TCS fundierte Antworten zur Zukunft der Mobilität. Die Akademie leuchtet neue Mobilitätstrends, etwa die Elektromobilität, aus.

2010

Der TCS lanciert seine eigene App, die in den ersten Wochen über 30’000 Mal heruntergeladen wird und Funktionen wie Verkehrsinformation oder Notruf beinhaltet.

 

 

2015
2015

Die weltweit erste Sharing-Plattform für elektrische Lastenfahrräder nimmt in Bern ihren Betrieb auf.

2015

Die weltweit erste Sharing-Plattform für elektrische Lastenfahrräder nimmt in Bern ihren Betrieb auf.

Die Mobilitätsakademie des TCS lanciert mit Partnern die Schweizer Lastenradinitiative «carvelo». Im gleichen Jahr geht aus dieser Initiative das erste öffentliche E-Cargobike-Sharing hervor: «carvelo2go». Die umweltfreundlichen und praktischen Lastenräder können nun stunden- oder tageweise bei lokalen Punkten ausgeliehen und müssen nicht mehr teuer selbst gekauft werden. 

Der mittlerweile in über 75 Städten und Gemeinden angebotene Sharing-Dienst wird von über 22’000 Personen genutzt.

2018

 Der TCS führt ein neues Mitgliedschaftsmodell ein, ausgerichtet auf die multimodale Mobilität mit einem zusätzlichen Mobilitätsschutz im öffentlichen Verkehr, Kaskorechtsschutz sowie Rechtsauskünfte.

2018

Im Wachstumsbereich Elektromobilität werden den Mitgliedern eigene Heimladestationen angeboten, welche direkt vor Ort durch Patrouilleure installiert werden.

2018

Der TCS steigt in die E-Sports ein und startet mit der TCS eSports League eine der grössten E-Sports-Serien der Schweiz. Gespielt wird das beliebte Autofussballspiel Rocket League.  

 

2021
2021

Der TCS feiert sein 125-Jahr-Jubiläum.

2021

Der TCS feiert sein 125-Jahr-Jubiläum.

In seiner 125-jährigen Geschichte hat der TCS ganze Generationen nachhaltig geprägt. Dank seiner unermüdlichen Unterstützung wissen die Mitglieder, dass sie sich auf die beste Hilfe für Menschen und Fahrzeuge, qualifizierte Mobilitätsberatung und erstklassige Dienstleistungen verlassen können. Unabhängig welches Verkehrsmittel Mitglieder nutzen, sei es in der Schweiz oder im Ausland, ob sie Tag oder Nacht anrufen – der TCS ist immer an ihrer Seite.

Nicht zu vergessen, dass die Aktivitäten des TCS weit über die Betreuung seiner Mitglieder hinausgehen. Mit seinem Engagement für die Verkehrssicherheit, die Ausbildung junger Fahrer und für sichere Konsumgüter leistet der Touring Club Schweiz einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen und sicheren Mobilität, die der gesamten Schweizer Bevölkerung zugute kommen. 

 
 
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