FR IT 
Der TCS Kontakt Filialen Sektionen Presse Politik Sitemap Verkehrsinfo IMAGE MEIN KONTO SHOP
Home
  Mitgliedervorteile Versicherungen Assistance Reisen & Freizeit Auto-Moto  Kurse  Sicherheit  
DIENSTLEISTUNGEN
Im Fokus
Sitemap
Copyright
Suche
Kontakt
Newsletter
Mitglied werden
SUCHE: 
 
Die neue Regelung für Kindersitze gilt ebenfalls für Busse und Kleinbusse. Aber es ist möglich, die neuen Vorschriften auch ohne umfangreiche Komplikationen einzuhalten.
Ab dem 1. April 2010 müssen Kinder unter einer Grösse von 150 cm, die jünger sind als 12 Jahre, durch eine geeignete Rückhaltevorrichtung geschützt werden, welche getestet und zertifiziert ist. Die Sitze müssen eine ECE-Etikette der Version 44.03 oder 04 aufweisen. Eltern können die Konformität kontrollieren, indem sie nachschauen, ob die ersten beiden Ziffern auf den Plaketten der Sitze 03 oder 04 lauten. Die Verwendung von Rückhaltevorrichtungen der Versionen 01 oder 02 (vor 1995) ist ab dem 1. April 2010 nicht mehr zulässig.
Kleinbusse und Reisebusse
Diese Vorschriften gelten ebenfalls für den öffentlichen Personentransport. Was die Kleinbusse betrifft, so gibt es diverse Fälle:
  • In den Kleinbussen mit normalen Sitzplätzen und Dreipunktgurten wie beim PW. Bis zwölf Jahre oder 150 cm (was zuerst eintrifft) im Kindersitz, homologiert nach ECE 44.03 oder 04 (ab1995). Kleinbusse mit Zweipunktgurt (auch Beckengurt genannt); bis 7 Jahre im Kindersitz. Achtung: nicht jeder Kindersitz eignet sich für die Verwendung mit Beckengurten (vgl. Kindersitzratgeber).
  • Bei Kleinbussen mit speziellen, kleinen Sitzplätzen und Dreipunkt-Gurten braucht es bis 4 Jahre einen entsprechenden Kindersitz.
  • Auch bei grossen Transportbussen (Gesellschaftswagen) braucht es einen entsprechenden Kindersitz bis 4 Jahre.
Praktischer Flyer
Um die Anwendung der neuen Regeln zu vereinfachen, veröffentlichen der TCS und die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung einen Flyer in neun Sprachen. Diesem ist etwa zu entnehmen, dass bei Kindern, welche ohne geeignete Rückhaltevorrichtung transportiert werden, das Risiko, bei einem Unfall schwer verletzt oder getötet zu werden, sieben Mal höher ist. Hier ein Auszug aus der langen Liste von möglichen Fehlern punkto Anschnallen: Sitze, die nicht straff genug befestigt sind, der Gurt befindet sich zu nahe am Hals, ist verdreht oder hält den Körper nicht gut – zahlreiche Versäumnisse also, die im Fall eines Unfalls schwerwiegende Folgen haben können.
Die neue Kindersitz-Regelung hat auch Auswirkungen auf Transporte in Kleinbussen.
LINKS
Downloaden
Siehe
 
Mitgliedervorteile | Versicherungen | Assistance | Auto-Moto | Kurse | Sicherheit © TCS 2012