| 14.01.2010
Die Reiseindustrie ist in rotierender Bewegung. Die Konsumenten sind wählerischer, kaufen nicht mehr fraglos, was ihnen Reiseanbieter vorsetzen. Das Internet als Informations- und Buchungskanal steuert seinen Teil ebenso zur Erodierung altbewährter Strukturen bei, wie der messerscharfe Preiskampf zur Schrumpfung der Margen. Und die Wirtschaftskrise mit der Angst um den Arbeitsplatz kurbelt das Ferienbuchungsverhalten auch nicht an. Diese Faktoren provozieren Veränderungen in der Schweizer Reisebranche.
So schliesst der TCS per Ende Februar respektive Ende Mai 26 von 34 Geschäftsstellen, acht wurden zu Kuoni-Filialen umgebaut (Schwyz, Glarus, Wetzikon und Stans in der Deutschschweiz; Lausanne, Genf Rive, Genf Blandonnet, Sitten in der Romandie). Bereits seit dem 1 .Dezember vergangenen Jahres werden die Angebote von Reisen TCS beim Schweizer Marktleader Kuoni produziert, die Vermarktung an die Mitglieder wird weiterhin durch den TCS vorgenommen.
Welche Vorteile die neue Konstellation für das einzelne Clubmitglied mit sich bringt, zeigt das folgende Rundtischgespräch mit den Exponenten Benno Iten, Verkaufsdirektor bei Kuoni, Marianne Häuptli, Direktorin Touroperating Kuoni, Pascal Wieser, Leiter Tourismus und Freizeit beim TCS und Verena Gharbi, Verantwortliche von Reisen TCS.
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