| Als Organisator des Schweizer Forums Elektromobilität stellt die Mobilitätsakademie derzeit eine eindrucksvolle Liste von Redner und Rednerinnen aus dem In- und Ausland zusammen. Zusagen liegen vor aus Frankreich, Deutschland, Monaco, Österreich und natürlich der Schweiz. Weitere Länder wie die Niederlande, Dänemark und Irland sind im Gespräch. Neben Einblicke in die ersten heimischen elektromobilen Erfolgsgeschichten, werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die aktuellsten Neuigkeiten aus China, den Vereinigten Staaten, Israel und den Institutionen der Europäischen Union erfahren.
Bei der Vorbereitung des 2. Schweizer Forums ziehen die massgeblichen Akteure im Verkehrssektor wieder an einem Strang. Neben dem Bundesamt für Strassen unterstützt auch der Touring Club Schweiz und Renault-Nissan das Forum 2011 wieder als Hauptpartner. Weitere Unternehmen aus der Energiebranche werden in den kommenden Wochen folgen.
Dazu Dr. Rudolf Dieterle, Amtsdirektor des ASTRA: „Das erste Schweizer Forum Elektromobilität hat gezeigt: Die Schweiz ist bereit für die Elektrifizierung des Individualverkehrs! Bund und Kantone ebnen dem Elektroauto schon heute durch Steuerbefreiungen den Marktzugang: Der „Treibstoff“ Elektrizität unterliegt keiner Mobilitätssteuer, Elektrofahrzeuge sind von der Automobilsteuer befreit und profitieren in den meisten Kantonen von einer Reduktion der Motorfahrzeugsteuer. Am 2. Schweizer Forum wollen wir gemeinsam mit den Akteuren aus dem Energie- und Mobilitätssektor die nächsten Schritte in Richtung eines elektrifizierten, energieeffizienten und treibhausgasarmen Strassenverkehrssystems diskutieren."
Im Vorfeld des 2. Schweizer Forums Elektromobilität wird von der Mobilitätsakademie zudem der „Luzern Challenge“, als Weiterführung der am 1. Forum unterzeichneten "Charta von Luzern", lanciert. Mit dem Luzern Challenge wird den Akteuren der Elektromobilität ein neues Schaufenster für innovative Produkte, Dienste und Politiken geboten. Die unterzeichnenden Organisationen sind aufgerufen, Ihren Beitrag zur Förderung der Elektromobilität als freiwillige Selbstverpflichtung zu verankern. Das jeweilige Engagement sollte sich durch eindeutig definierte, qualitative und/oder quantitative Ziele auszeichnen und durch angemessene Indikatoren nachvollziehbar bzw. messbar gemacht werden.
Dazu Jörg Beckmann, Geschäftsleiter der Mobilitätsakademie: „Das 1. Schweizer Forum Elektromobilität hat gezeigt, wie wichtig ein starkes Engagement des Verkehrs- und Energiesektors bei der beschleunigten Markteinführung von ein- und zweispurigen Elektrofahrzeugen in der Schweiz ist. Während andere europäische Länder viel Geld in die Hand nehmen und Herstellern und Konsumenten finanzielle Anreize bieten, setzt die Schweiz auf den Unternehmergeist ihrer elektromobilen Pioniere. Aus eben diesem Grunde rufen wir alle eidgenössischen „Macher und Macherinnen“ der Elektromobilität auf, ihre ambitionierten Vorhaben im „Luzern Challenge“ zu verewigen und so neue lokale, kantonale und nationale Impulse bei der Elektrifizierung des Individualverkehrs zu setzen!“ |