Infolge der feinen Zerstäubung des Kraftstoffes, des hohen und immer präziseren Einspritzdrucks sowie der komplexen Systeme zur Aufbereitung der Emissionen stellen die modernen Dieselmotoren heute höhere Anforderungen an einen Kraftstoff, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Dennoch verursacht ein der Norm EN 590- entsprechender Kraftstoff keinerlei Schäden und nahezu keine Ablagerungen. Ein zu hoher Wasser- oder Benzingehalt sowie andere Verunreinigungen im Dieselkraftstoff beeinträchtigen die Schmierfähigkeit und führen zur Beschädigung von Bauteilen. Das Auftreten wie auch das Ausmass der Schäden werden insbesondere durch folgende Faktoren beeinflusst: - dem Diesel-Kraftstoff beigemischte Benzin- bzw. Wassermenge
- mit verunreinigtem Diesel zurückgelegte Strecke
- Konzipierung und Bauteile des Einspritzsystems
- Konzipierung und Bauteile des Motors
Auftretende Fehler wie Korrosion, vorzeitig verstopfte bzw. verrusste Filter, Ablagerungen, blockierte Komponenten des Einspritzsystems usw. sind in den meisten Fällen auf verunreinigten Dieselkraftstoff zurückzuführen. |