| Die Reifenpannensprays (Easy Seal, Nigrin, Sonax, Terra-S, Westfalia) wurden nach den Kriterien Bedienungsanleitung, Anwendung, Reparatur und Reifendemontage beurteilt. Das Wichtigste vorneweg: Die Produkte sind nur als Notfallhilfe gedacht. Eine mögliche Weiterfahrt sollte aus Sicherheitsgründen nur mit maximal 80 km/h über eine Strecke von 80 km erfolgen. Ein mit Pannenspray reparierter Reifen muss auf jeden Fall durch den Fachmann ersetzt werden. Durch den Stichkanal kann Wasser eindringen und die Stahldrähte im Reifengürtel korrodieren mit der Zeit. Um bei einer Panne Erfolg zu haben, muss der Stichkanal zwingend auf dem Boden platziert werden. Denn die Pannensprays haben keinen zusätzlichen Kompressor und der Stichkanal soll nach dem Einfüllen des Treibgases schnellstmöglichst abgedichtet, respektive mit Dichtmittel bedeckt werden. Anderenfalls würde das Treibgas ungehindert (ohne Gegendruck) über den Stichkanal entweichen und ein Beheben der Panne wäre nicht möglich. Die Preise für die Sprays sind verlockend. Nur gerade drei Produkte (Easy Seal, Nigrin, Sonax) erreichten den geforderten Minimaldruck von 1.2 bar. Nigrin und Sonax haben jedoch ungenügende Sicherheitshinweise und die Verschmutzung bei der Anwendung ist entsprechend gross. Das Produkt von Easy Seal überzeugte mit einem hohen Fülldruck und in fast allen Kriterien. |