| Im ersten Versuch, ohne verstärkende Massnahmen, verfehlten sich die beiden Längsträger der Fahrzeuge wie erwartet. Im Verlauf der Deformation verhakten sich die beiden Fahrzeugräder. Diese stützten sich seitlich an der Fahrgastzelle ab und deformierten diese. Mit einer maximalen Karosserie-Verzögerung von 30 g (30-fache Erdanziehungskraft während einigen Millisekunden) ist die Belastung für die Insassen relativ hoch. Im zweiten Versuch mit den zusätzlichen Strukturen konnte die maximale Karosserie-Verzögerung mit 20 g um ein Drittel verringert werden. Die beiden Fahrzeugräder verhaken sich nicht mehr und die Fahrzeuge prallen voneinander ab. Was bleibt ist eine Restgeschwindigkeit von 43 km/h gegenüber einer Restgeschwindigkeit von 28 km/h beim ersten Versuch. Zur Vermeidung von Sekundärkollisionen, soll diese Restgeschwindigkeit abgebaut werden, indem mit der Airbagauslösung automatisch eine Notbremsung erfolgt. |