Ambulanzjet, Helikopter und Rettungswagen

Vom Boden in die Luft – Medizinische Assistance aus einer Hand

Der TCS baut die Personen-Assistance weiter aus. Helikopter und Ambulanzfahrzeug in den Farben des TCS verbessern das Angebot für rasche Personentransporte.

TCS Ambulance

Nachdem 2010 der medizinische Dienst in der Einsatzzentrale des TCS aufgebaut wurde, hat sich der TCS an der Alpine Air Ambulance beteiligt, die seither sämtliche medizinisch bedingten Personentransporte für den TCS organisiert. Damit bietet der TCS den Inhabern des ETI-Schutzbriefes bei Unfall oder Krankheit eine lückenlose, professionelle Betreuung aus einer Hand an.

Der TCS übernimmt mit der TCS Ambulance auch in der Luft eine wichtige Rolle. Mit seiner Beteiligung von 49 Prozent an der in Zürich beheimateten Gesellschaft Alpine Air Ambulance (AAA) verfügt der grösste Mobilitätsclub der Schweiz über einen Heli EC 135 für Intensivtransporte und verschiedene Fahrzeuge für medizinische Rückführungen bzw. Überführungen. Ausserdem verfügt die AAA jederzeit über weitere Flugzeuge und Helikopter, um medizinische Rückführungen aus der ganzen Welt durchzuführen. Ein Notfallhelikopter in den Farben des TCS ist auf einer Basis im Mittelland (Birrfeld) stationiert. Der Helikopter im Birrfeld kann von der Einsatzleitstelle 144 des Kantons Aargau zudem auch für Rettungseinsätze in der Region aufgeboten werden. Der TCS Ambulance Jet, eine Cessna Citation 550, wird vorrangig für Repatriierungen und Organtransporte eingesetzt. Mit einer Reichweite von 2’500 km sind somit 80% der Destinationen von TCS ETI-Schutzbrief-Inhabern, die in Schwierigkeiten geraten sind, ohne Tank-Stopp erreichbar.

Integriert im Netz der europäischen Clubs

Das Angebot und die Dienstleistungen bewähren sich: Jedes Jahr nimmt ETI Med rund 10'000 Telefonate entgegen und führt rund 3'000 medizinische Abklärungen durch. Die AAA ihrerseits organisiert jährlich rund 900 Personentransporte. Die Rückmeldungen der Patienten sind ermutigend. Mit den neuen Transportmitteln hat der TCS sein Angebot erweitert und kann nun eine lückenlose Betreuung aus einer Hand anbieten.

AAA kann im Aargau und in Zürich auch für Rettungseinsätze aufgeboten werden

Die AAA führt vorwiegend Repatriierungen und medizinische Transportflüge durch, so genannte Sekundäreinsätze. Im Frühjahr 2013 haben die Behörden des Kantons Aargau entschieden, den im Birrfeld stationierten Helikopter zudem auch ins Rettungsdispositivs des Kantons aufzunehmen. Seither kann die AAA von der Einsatzleistelle 144 des Kantons Aargau auch für Primäreinsätze in der Region aufgeboten werden. Wenn der Helikopter verfügbar ist und aufgrund seiner Lage rascher am Einsatzort sein kann als ein anderer Helikopter, ist das eine wertvolle Ergänzung im Sinne der hilfsbedürftigen Personen. Wenn es um Leib und Leben geht, zählt oft jede Sekunde.

Die Kosten von Rettungseinsätzen in der Schweiz werden in der Regel durch die obligatorische Kranken- oder Unfallversicherung übernommen. Die Rechnung für den Einsatz kann also bei der Krankenkasse respektive Unfallversicherung zur Rückvergütung eingereicht werden. Allfällige, von der Versicherung nicht übernommene Kosten können, auf Antrag hin und nach erfolgter Prüfung der Versicherungsdeckung, durch die AAA übernommen werden, egal ob die betroffene Person TCS-Mitglied ist oder nicht. Eine TCS-Mitgliedschaft tangiert diese Übernahme von Einsatzkosten für Primärtransporte in keiner Weise; durch die Versicherung nicht gedeckte Einsatzkosten werden auch für Nicht-Mitglieder übernommen.

Der medizinische Dienst ETI Med

Die Fachkenntnis des medizinischen Dienstes ETI Med bei der Beratung und medizinischen Abklärung von Begünstigten eines TCS ETI-Schutzbriefs ist weithin anerkannt. Der Dienst setzt sich zusammen aus Ärzten und medizinischem Fachpersonal und ist das ganze Jahr rund um die Uhr unter der Telefonnummer +41 58 827 22 20 erreichbar.

Vorgehen bei einem medizinischen Notfall

Bei einem medizinischen Notfall im Ausland muss die ETI Einsatzzentrale unverzüglich unter der Telefonnummer +41 58 827 22 20 benachrichtigt werden. Der TCS übernimmt die Kosten für eine Rückführung nur, wenn diese vorgängig und aufgrund medizinischer Notwendigkeit durch den TCS organisiert wurde.

Dies gilt auch für ETI Begünstigte, die gleichzeitig Gönner oder Mitglied von anderen Hilfsorganisationen sind oder anderweitig versichert sind. Für die Rechte und Pflichten im Schadenfall sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bindend.

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