Die Jugendzeit ist ein ganz besonderer, häufig stürmischer Lebensabschnitt. Nicht mehr Kind, aber auch noch nicht erwachsen sind Jugendliche noch auf der Suche nach sich selbst und verhalten sich dabei oft auffällig. Sie loten Grenzen aus und gehen dabei auch Risiken ein, um sich auf die Probe zu stellen und das Dasein zu erleben.
Auf der Strasse, sei es mit Velo oder Scooter, kann sein angriffiges Verhalten dramatische Folgen haben. Um solcher Verhaltensweise zu begegnen, hält der TCS verschiedene Broschüren bereit, über Alkohol, Drogen, übersetzte Geschwindigkeit oder Fahren mit Scootern.
Alkohol und Drogen oder auch nur Kraftprotzerei können Jugendliche am Lenker eines Scooters zu gefährlichen Verhaltensweisen verleiten, da sie sich der Gefahren im Verkehr oft nicht bewusst sind und daher unnötig Risiken in Kauf nehmen.
Das Velo ist das bevorzugte Fortbewegungsmittel Jugendlicher, vor allem derjenigen, die noch nicht 16 Jahre alt sind und somit das Alter für einen Fahrausweis A1 (Scooter 50 cm3) noch nicht erreicht haben.
Der TCS hält mehrere Lehrmittel bereit, einerseits für die Regeln im Strassenverkehr, anderseits für die praktische Handhabung des Fahrrads. Das Programm COOLcycling ist im Internet und auf 3-D verfügbar und erlaubt es, die Kenntnisse in verschiedenen Schwierigkeitsstufen online zu testen.
Coolcycling
Animiertes 3-D Spiel auf CD in 4 Sprachen: Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch.
Verkehrsregeln für Radfahrende werden hier geprüft.
Ab 16 Jahren können Jugendliche einen Lern-Fahrausweis für die Kategorie A1 (50 cm3) beantragen. Die bei Jugendlichen beliebten, sehr handlichen «kleinen» Scooter können sich als gefährlich erweisen: Nicht nur verfügen sie wie alle Zweiräder über keine schützende Karosserie, sie sind zudem auch schnell. Eine gründliche Ausbildung tut daher not.
Der TCS gibt auch einen Führer mit dem Titel «Motocyclistes A1» (Motorfahrräder) mit vielen praktischen Hinweisen und wertvollen Ratschlägen heraus.
Die Suche der Jugendlichen nach neuen Erfahrungen bereitet den Eltern oft Sorgen. Ihr Kind könnte versucht sein, Alkohol, Drogen oder andere unerlaubte Substanzen einzunehmen. Dies kann zu exzessivem Verhalten führen, nicht zuletzt auf der Strasse.
30 Prozent aller tödlichen Unfälle sind auf Alkohol zurückzuführen; Jugendliche müssen daher die Folgen von Alkoholgenuss kennen. Drogen sind alles andere als harmlos. Sie sind alle mit dem Lenken eines Fahrzeugs unvereinbar, daher der Ruf nach «Toleranz Zero», wonach Fahren unter Einfluss von Alkohol oder Drogen eine schwere Verletzung der Regeln darstellt. Zu beachten ist ausserdem, dass gewisse Medikamente aufgrund ihrer Wirkstoffe ähnliche Auswirkungen wie Drogen haben können.
Wussten Sie, dass Junglenker zwischen 18 und 24 Jahren, ein doppeltes oder gar dreifaches Risiko tragen als ältere Fahrer? Zur Freude am Tempo gesellt sich in diesem Alter oft der Genuss von Alkohol oder von Drogen, was die Unfallgefahr im Verkehr natürlich erheblich erhöht.
In dieser Altersspanne ereignen sich denn auch am häufigsten tödliche Unfälle auf der Strasse. Diese traurige Feststellung muss aber nicht einfach hingenommen werden. Es gibt einfache Gegenmittel, wie z. B. Anreize zu verantwortungsbewusstem Fahren, bewusst machen der Gefahren von übersetzter Geschwindigkeit oder Hinweise zu den Folgen von Alkohol- und Drogenkonsum.
Gründe, um zu trinken, gibt es genug: Eine fröhliche Runde mit Freunden und Kollegen in einer Disco, an der Bar oder bei sich zuhause. Doch Achtung vor den Folgen. Bei Junglenkern nimmt die Fahrtüchtigkeit schon bei 0.2 Alkoholpromillen ab, auch wenn in der Schweiz 0.5 Promille toleriert werden. Und wenn man sich bewusst ist, dass der Körper zwei Stunden benötigt, um zwei Glas Bier zu absorbieren, so wird klar, dass Alkohol mit dem Führen irgend eines Fahrzeuges nicht vereinbar ist.
Wenn ich gewusst hätte...
Diese Broschüre gibt Ihnen Einblick in verkehrsmedizinische Aspekte, gesetzliche Vorschriften, Strafmassnahmen sowie versicherungsrechtlich-finanzielle Konzequenzen des Fahrens unter Alkoholeinfluss.
Man kann es nicht genug wiederholen: Drogen sind nicht harmlos, ganz im Gegenteil. Sie sind alle unvereinbar mit einem Platz am Steuer oder Lenker irgend eines Fahrzeuges - Velo, Scooter oder Auto. Wer Drogen einnimmt ist sich zudem seiner verminderten Fahrfähigkeit nicht bewusst. Dagegen hilft nur völlige Enthaltsamkeit.
Weiter ist zu beachten, dass auch einige Medikamente psychoaktive Substanzen enthalten, die ähnlich wie Drogen wirken. Man sollte daher seinen Arzt fragen, ob man bei Einnahme solcher Medikamente fahren kann.
Nulltoleranz
Diese Broschüre gibt Ihnen Einblick in verkehrsmedizinische Aspekte, gesetzliche Vorschriften, Strafmassnahmen sowie versicherungsrechtlich-finanzielle Konzequenzen des Fahrens unter Drogeneinfluss.
Scooter, Motorrad, Auto - alle verfügbaren Fahrzeuge werden immer leistungsfähiger und schneller. Doch vor allem das Verhalten gewisser Jugendlicher macht sie gefährlich. Der Wunsch schneller zu sein, die Freude am Risiko, mangelnde Erfahrung, das Bestreben Grenzen auszuloten oder auch das Streben nach Anerkennung und Zugehörigkeit zu einer Gruppe veranlassen Jugendliche zu übersetzter Geschwindigkeit.
Tempo, Tempo?
Zu schnelles Fahren ist eine der Hauptursachen von Verkehrsunfällen. Deshalb: Tempo den Verhältnissen und anderen Verkehrsteilnehmern anpassen, vernünftig fahren und Tempolimiten einhalten.