Ein Augenmerk wurde dabei auch auf Besonderheiten bei der Personenrettung nach einem Unfall gelegt.
Der Japaner kann punkto Insassensicherheit durchaus mit vergleichbaren Personenwagen mit Verbrennungsmotor mithalten. Doch es gibt auch Verbesserungspotenzial. Für Insassen und Retter besteht nach einem Unfall keine Gefahr durch die Hochvoltanlage.
Beim versetzten Frontalaufprall (40% Überdeckung) mit 64 km/h konnte der Japaner trotz seiner sehr leichten Bauweise und seiner Anordnung von Motor-/Getriebeeinheit am Fahrzeugheck überzeugen. Die sehr kurze und steife Knautschzone absorbiert die Aufprallenergie zu einem sehr grossen Teil. Für die Insassen bedeutet dies bei einem Unfall dieser schweren Art nur geringe bis mittelschwere Verletzungen davon zu tragen. Dennoch erreichen die Werte nicht ganz die der besten Kleinwagen. Speziell im Bereich der Beine aber auch bei der Belastung des Oberkörpers gibt es noch Verbesserungsbedarf.
• Die Leichtbauweise von Elektrofahrzeugen darf nicht auf Kosten der Sicherheit gehen. Dass dies funktioniert, zeigt der Crashtest des Mitsubishi i-MiEV.
• Die Hochvoltsysteme müssen crashsicher sein. Zudem muss der Gesetzgeber sicher stellen, dass nur hochvolteigenesichere Fahrzeuge eine Zulassung erhalten, um Gefahren für Insassen und Retter auszuschliessen.
• Rettungsinformationen in Form einer Rettungskarte mit Hinweisen zur Hochvolttrennung gehören in jedes Elektrofahrzeug und sollten Bestandteil der Betriebsanleitung eines jeden Neufahrzeuges sein.
• Rettungskräfte benötigen ein einheitliches visuelles Element (z.B. LED-Leuchte) an einer zentralen, von aussen gut einsehbaren Stelle, das die Spannungsfreiheit des Fahrzeugs nach einem Unfall anzeigt.