Der Smart fortwo electric: Bester Freund des grünen Stadtmenschen

Der Smart fortwo electric drive bietet mit seinen dynamischen Fahrleistungen emmissionsfreien Fahrspass in der City, gekoppelt mit angemessener Reichweite und einem günstigen Preis. Die mittlerweile dritte Generation des Steckdosen-Smart ist ab Oktober erhältlich.

Der Kühlergrill des dritten E-Smart ist grösser geworden und die Tageslicht-LED unterhalb der Scheinwerfer sorgen für ein dynamischeres Design.
Der Kühlergrill des dritten E-Smart ist grösser geworden und die Tageslicht-LED unterhalb der Scheinwerfer sorgen für ein dynamischeres Design.

Agil und spritzig kommt er daher, wie man es von diesem Stadtauto bereits gewöhnt ist. Anders als sein benzingetriebenes Ebenbild stösst der Smart fortwo electric drive aber keine lokalen Emissionen aus. Sein 55 kW starker Elektromotor beschleunigt kräftig und lautlos – und ist deshalb zwecks Fussgängerschutz mit einem optionalen Sound Module bestellbar. Diese akustische Warnanlage macht bis zu 30 km/h ein motorenähnliches und geschwindigkeitsabhängiges Geräusch, um Fussgänger auf sich aufmerksam zu machen. Nach 30 km/h sind die Abrollgeräusche des Fahrzeugs laut genug. Wer sich für das Sound Module entscheidet muss aber damit leben: Es lässt sich nämlich nicht ausschalten.
Smart verkauft pro Jahr an die 100'000 Fahrzeuge. Der Anteil von Smart fortwo electric drive soll ab 2013 im fünfstelligen Bereich liegen. Er wird auf 30 Märkten erhältlich sein.

Stets mit dem Auto verbunden
Die Höchstgeschwindigkeit des Smart fortwo beträgt 125 km/h, der Akku reicht bis zu 145 km. Mit seiner Beschleunigung von 0 auf 100 km in 11.5 s deutlich zugkräftiger als sein Vorgänger. Aufladen lässt er sich innerhalb 6 bis 7 Stunden an einer normalen Steckdose, mit der optionalen Schnellladefunktion (CHF 3'740.–) gar in einer Stunde. Eine solche Wallbox (basic oder connected) kann zuhause installiert werden. Über die Wallbox kann ausserdem mit dem eigenen Auto kommuniziert werden. Die Wallbox Connected wird mit dem Internetanschluss des Hauses verbunden. Das ermöglicht es, das Auto intelligent zu laden – nämlich dann, wenn der Strom am günstigsten ist. Es reicht dabei bereits aus, dem Auto über das Smartphone oder den Computer die Abfahrtszeit des nächsten Tages mitzuteilen. Auch kann das Fahrzeug auf diesen Zeitpunkt klimatisiert bzw. vorgeheizt werden. Das Smartphone oder der Computer zuhause werden mit der nötigen Software zum portablen Bordcomputer. Der Fahrer hat jederzeit und überall zugriff auf sein Auto, wenn es am Stromnetz angeschlossen ist.

Batterie mieten statt kaufen
«Smart hat die Elektromobilität in den Genen», betont Smart-Chefin Annette Winkler, an der Präsentation ihres neusten Zweitürers. Bereits 2007 führte Smart in London erste Tests mit Elektroantrieben durch, 2009 kam der elektrisch angetriebene Smart fortwo in 18 Ländern auf den Markt. Wobei das Auto vornehmlich an Flottenkunden abgesetzt wurde. Der neue Smart fortwo soll aber neu auch für Privatkunden interessant werden: Dank dem neuen Vertriebskonzept sale&care können Kunden das Fahrzeug kaufen, leasen oder finanzieren und die Batterie dazu mieten. Die Mietkosten von CHF 99.- pro Monat beinhalten die regelmässige Wartung der Batterie und nötigenfalls auch einen Ersatz während maximal zehn Jahren. Wer sein Auto vorher verkaufen möchte, kann dem neuen Besitzer das sale&care Mietmodell gleich mitverkaufen. Die Batterie kann aber auch zusammen mit dem Auto erworben werden. Sie ist 175 kg schwer und – für einen optimalen Schwerpunkt – unter den Sitzen verankert.

Smart Fortwo electric

Technik

Coupé und Cabriolet

2 Plätze

Länge

2.69 m

Kofferraum

220-340 l

Motor

55-kW-Permanentmagnetmotor, Lithium-Ionen-Batterie

Drehmoment

130 Nm, 0–100 km/h in 11.5 s

Verbrauch

15.1 kWh/100 km

Preise

CHF 24'500.- (Coupé)

CHF 28'500.- (Cabriolet)

CHF 99.- für die Batteriemiete

Bestellbar ab sofort, erhältlich ab Oktober.

Autor: Nadia Rambaldi / Bilder: zvg