Besonders im süddeutschen Raum sowie im Ruhrgebiet führen immer mehr Städte sogenannte Umweltzonen in ihren Innenstädten ein. Wer dort mit seinem Wagen ohne Schadstoffplakette unterwegs ist, muss mit einer Busse rechnen.
In der Umweltzone sind nur Fahrzeuge fahrberechtigt, welche mit einer Schadstoffplakette versehen sind. Diese gibt es in drei Varianten (rot, gelb und grün) und weisen auf die Schadstoffemissionen des Fahrzeugs hin. Je nach Stufe der Umweltzone sind nur Plaketten einer bestimmten Farbe zugelassen. Heute haben in Deutschland bereits über 50 Städte eine solche Feinstaubverordnung durchgesetzt.
Auch ausländische Fahrzeuge benötigen eine solche Plakette. Dazu sind entsprechende Nachweise über die Einhaltung der europäischen Abgasnormen aus dem Heimatland vorzulegen. Ist dies nicht möglich, richtet man sich nach dem Jahr der Erstzulassung.
Schadstoffplakette beim TCS erhältlich
Für Autos mit schweizerischen Kennzeichen können die Schadstoffplaketten bei fast allen Kontaktstellen des TCS oder per Mail an schadstoffplakette@tcs.ch bestellt werden. Benötigt wird zu diesem Zweck der Fahrzeugausweis. Der Betrag für die Schadstoffplakette muss im Voraus entrichtet werden.
Anschliessend bestellt der TCS die Schadstoffplakette, respektive die Fahrberechtigung für deutsche Innenstädte in Deutschland. Dem Besteller wird die Plakette innert rund 10 Arbeitstagen per Post zugestellt.
Hier sind nur Fahrzeuge mit roter, gelber oder grüner Plakette zugelassen.
* = Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herten, Herne, Mülheim, Oberhausen und Recklinghausen.
Hier sind nur Fahrzeuge mit gelber oder grüner Plakette zugelassen.
Hier sind nur Fahrzeuge mit grüner Plakette zugelassen.
Geht uns die saubere Luft aus?